"Wir lassen die Kommunen nicht im Regen stehen"

Bürgermeister Christian Springfeld empfing heute zum ersten Mal in seinem Büro die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth.

Springe. 

"Wir haben die Zeit genutzt, um uns näher kennen zu lernen", sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth bei ihrem heutigen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Christian Springfeld. Detailfragen zu bestimmten Themen, wie zum Beispiel der medizinischen Versorgung vor Ort oder die mittel- und langfristige Finanzierung von ausreichend Kita-Plätzen, standen noch nicht auf der Tagesordnung. Einige Sachfragen kamen dennoch zur Sprache.

Dazu gehörte unter anderem der Bundesverkehrswegeplan 2030. Die Ortsumgehung Gestorf wird darin nicht länger als vorrangig aufgelistet. Bürgermeister Springfeld will das Thema dennoch im Auge behalten. "Wir müssen als Stadt dafür sorgen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät", sagte er. Deshalb will Springfeld im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gegenüber Bund und Land noch einmal die Stimme erheben und auf die für ihn bestehende Notwendigkeit des Projekts noch einmal aufmerksam machen.

Sind Abgeordnete des Bundes- oder Landtages in einem Rathaus zu Gast, führt kein Weg an dem Thema Finanzen vorbei - so auch dieses Mal nicht. Flachsbarth betonte diesbezüglich das vor Kurzem von Bund und Ländern beschlossene Städtebauförderprogramm für das laufende Jahr, von dem Eldagsen erneut und weiterhin profitiert. Für die Stadtsanierung werden in diesem Jahr 480.000 Euro bereitgestellt. Die Bunestagsabgeordnete sprach augenzwinkernd von einem "kleinen Antrittsgeschenk" für den Bürgermeister, wies jedoch gleichzeitig auf das Engagement des Bundes hin, den Städten und Gemeinden unter die Arme zu greifen. "Wir lassen die Kommunen nicht im Regen stehen", versicherte sie. Dass es "immer ein bisschen mehr Geld" sein könne, sei auch für sie klar, so Flachsbarth.

Ein weiterer Profiteur von Bundesmitteln der jüngsten Vergangenheit im Springer Stadtgebiet ist die Feuerwehr, genauer gesagt die Ortsfeuerwehr Bennigsen. Vor wenigen Wochen erfolgte die Übergabe eines neuen Schlauchwagens für den Katastrophenschutz. Der "SW-KatS" steht nun für entsprechende Einsätze der Springer Katastrophenschutz-Einheit zur Verfügung.

msa, 06.04.2016, 13:37
Redakteure LON

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