Warnstreik am Klinikum Robert Koch

Gehrden / Springe / Region. 

Großformatige rote Plakate im Eingangsbereich des Klinikum Robert Koch Gehrden kündigen es an: Das Klinikum Robert Koch Gehrden beteiligt sich am bundesweiten Warnstreik für alle Krankenhäuser. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di fordert eine generelle Lohnerhöhung von sechs Prozent für alle  Mitarbeiter für die neue Laufzeit des Tarifvertrages ab März 2016.
Im Klinikum Robert Koch Gehrden sind rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 70 Auszubildende für den Pflegedienst, die unter die Regelungen des Tarifvertrages fallen. „Mit rund 25 Prozent der KRK-Mitarbeiter haben wir einen hohen Organisationsgrad in der Dienstleistungsgewerkschaft. Ein Viertel ist damit gewerkschaftlich organisiert“, bestätigt Gewerkschaftssekretärin Brigitte Horn, die zugleich das Streikbüro im Klinikum Robert Koch Gehrden leitete. Um 10 Uhr trafen sich die KRK-Mitarbeiter vor dem Gehrdener Klinikum, um mit Plakaten und Trillerpfeifen auf ihre Lohnforderung an den Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Danach fuhren die Mitarbeiter zum Siloah-Klinikum nach Hannover, um sich der dortigen Kundgebung anzuschließen.
Während des Warnstreikes ist die Behandlung von Notfällen im Klinikum Robert Koch Gehrden sichergestellt. Die Gewerkschaft und das Klinikum Hannover hatten im Vorfeld eine Notdienstvereinbarung geschlossen.

 


we, 21.04.2016, 10:23
Redakteure LON

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