Waldfriedhof bekommt interreligiöse Gedenkstätte

Diese interreligiöse Gedenkstätte am Waldfriedhof ist das neueste Werk von Andreas Rimkus.Gemeinsam mit zwei Männern aus Burkina Faso entwickelte er diese im vergangenen Sommer.

Springe. 

Der Künstler Andreas Rimkus war wieder aktiv. Sein neuestes Werk: Eine interreligiöse Gedenkstätte auf dem Waldfriedhof an der Sophienhöhe. Heute Nachmittag wird das Projekt offiziell eingeweiht. Im vergangenen Sommer haben die beiden Künstler Hiwame und Doufougou Konate aus Burkina Faso gemeinsam mit Rimkus und der Stadt Springe das Objekt aus Deistereiche und Edelstahl fertiggestellt. Das Projekt, das Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindus, Bahai, Atheisten und sogenannte Naturreligionen vereinen soll, beeindruckte die beiden Künstler aus Burkina Faso so sehr, dass sie zu Hause in ihrem Dorf einen interreligiösen Verein gegründet haben, dessen Name "Die Vergangenheit muss nicht verloren gehen" bedeutet.

Dieses Projekt sei "ein schönes Beispiel für eine Zusammenarbeit mit Menschen aus einem der ärmsten Länder dieser Welt", erklärt Rimkus. "Die Afrikaner haben in Springe mit uns gewohnt, mit uns gegessen und gearbeitet. Sie waren Botschafter ihres Landes, haben uns ihre Sagen und ihre wahren Geschichten erzählt", so der Künstler. Gerade in Zeiten von Flüchtlingsbewegungen - auch und besonders aus Afrika - beweise das Projekt, "dass wir in kleinen Schritten positive Veränderungen bei den Menschen vor Ort erreichen können", sagt Rimkus.

msa, 05.04.2016, 11:03
Redakteure LON

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