Springes Schandfleck ist bald Geschichte

Springe. 

Der Teilabriss der Ruine am Bahnhof hat begonnen. Am Montagmorgen wurde mit einem Bagger der bereits eingestürzte Teil abgerissen. Die Bauarbeiter konnten den Schuppen nur von der Straßenseite erreichen. Außerdem mussten sie während der Arbeiten auch den laufenden Bahnverkehr beachten.  Bau-Fachbereichsleiter Reinhard Schade rechnet mit Kosten im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. "Die genauen Kosten kann ich erst beziffern, wenn ich nächste Woche die Rechnung von der Abrissfirma erhalten habe", erläutert er.

Schon seit einigen Jahren ärgern sich die Bürger von Springe über den unansehnlichen Ort direkt am Bahnhof. Anfang des Jahres hatte die Stadt Springe das Gelände gekauft. Bereits im Jahre 2011 wurde für das Grundstück eine Baugenehmigung erteilt. Damals wurde sich allerdings die Stadt mit dem damaligen Eigentümer hinsichtlich der Kostenübernahme für die öffentlichen Bereiche sowie für den Winterdienst nicht einig. So wurden die Planungen zu einem kostenpflichtigen Parkplatz nie umgesetzt. Anfang 2016 einigte sich die Verwaltung mit dem ehemaligen Eigentümer und übernahm beim Kauf auch die Baugenehmigung und Teile der bis dahin erstellten Planungen, wie Gutachten und Berechnungen.

Jetzt wird die Region Hannover das Projekt übernehmen und einen frei zugänglichen Parkplatz errichten. Dann werden auch endlich die anderen beiden Schuppen abgerissen. Für die Umsetzung des Projektes sind ÖPVN-Mittel des Landes Niedersachsen beantragt. Auch der Abriss von Gebäuden sind unter "Herrichtung des Grundstückes" förderfähig. Reinhard Schade, Baudezernatsleiter der Stadt Springe rechnet mit einer Fertigstellung in 2017 oder 2018.

 

 

 

jög, 24.08.2016, 04:39
Redakteure LON

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