Rat lehnt Vorschlag der Region Hannover ab

Springe. 

Eine Änderung des neuen Entwurfs der Region Hannover zum regionalen Raumordnungsprogramm entfachte eine hitzige Diskussion bei den Ratsmitgliedern der Stadt Springe. Geplant ist eine Erweiterung der Windenergie-Flächen über die Regionen Hemmingen, Pattensen und Springe hinaus. Die Folgen würden sich über eine überproportionale Beeinträchtigung bis hin zu artenschutzrechtlichen Konsequenzen erstrecken. Darüber hinaus sei vor allem der Ortsteil Gestorf von den Windenergie-Flächen umringt, wenn das Programm durchgesetzt werden würde.

Pro Klimaschutz - contra Verfahrensweise
Innerhalb des Rates wurde zwar ein deutliches Bekenntnis zum Klimaschutz gemacht, dennoch ist sich die Mehrheit der Mitglieder einig, dass die Verfahrensweise nicht optimal sei. Anscheinend seien andere Regionen gegenüber Springe dahingehend privilegiert, dass sie keine Pläne zum Bau von solchen Anlagen haben. Als Beispiel wurde unter anderem die Windanlagen-arme Wedemark genannt, in der der Boden schlechter zur Landwirtschaft genutzt werden könne, als in Springe. Die mehrstimmige Verärgerung dieser Thematik hatte zu Folge, dass der Stellungnahme der Stadt Springe zur Ablehnung des Raumordnugsprogramms zugestimmt wurde. 

alf, 11.05.2016, 20:53
Redakteure LON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?