Springe lehnt einkommensabhängige Kinderbetreuungsbeiträge ab

Springe. 

Schon im vergangenen Jahr beauftragte der Rat der Stadt Springe die Verwaltung damit, einen Vorschlag zur Entwicklung eines Gebührensystems der schulischen und vorschulischen Kinderbetreuung zu erarbeiten. Nach einem ersten Vorschlag im Oktober 2015 wurde das Thema im Jugendausschuss der Stadt Springe endgültig geklärt. Die Verwaltung und die Ausschussmitglieder sind sich einig, dass einkommensabhängige Elternbeiträge in der Kinderbetreuung einen erheblichen administrativen Aufwand benötigen. Zudem seien laut der Verwaltung immer subjektiv wahrgenommene Ungerechtigkeiten die Folge der einkommensabhängigen Beiträge. Aus diesen Gründen wurde diese Einführung zunächst einmal verzichtet. Die Verwaltung wird jedoch einen Vorschlag zur Überarbeitung der Elternbeitragsstruktur entwickeln. 

Einstimmig für mehr Ferienbetreuung
Dagegen waren sich alle Mitglieder einig, dass die Ferienbetreuung in der Stadt Springe zunehmen soll. Hervorgegangen war dies aus einer Umfrage der Verwaltung, die abzeichnet, dass der Bedarf an Kinderbetreuung, gerade in der Ferienzeit, steigt. Die Verwaltung wird nun mit potentiellen Trägern von Ferienbetreuung verhandeln, um zeitnah eine umfangreichere Ferienbetreuung in der Stadt Springe zu gewährleisten.

alf, 09.06.2016, 00:37
Redakteure LON

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