Gehrden, Springe und Ronnenberg sind Klima-Meister 2015

Die Sieger-Kommunen (v.l.): Bürgermeister Cord Mittendorf (Stadt Gehrden), Katrin Härtel (Klimaschutzmanagerin Stadt Springe) und Wolfgang Zehler (Baudezernent Stadt Ronnenberg).Die Bestplatzierten in der Kategorie "städtische Struktur": Bürgermeister Detlef Schallhorn (Stadt Seelze), Axel Schedler (Stadt Hemmingen), Wolfgang Zehler (Stadt Ronnenberg), Axel Grüning (Stadt Laatzen).Die Ehrung fand am Dienstagabend in Hannover statt.

Springe / Gehrden / Ronnenberg / Hemmingen / Laatzen / Wennigsen. 

Die Klima-Meister der dritten Saison des regionalen Wettbewerbs CO2NTEST stehen fest: In ihren jeweiligen Kategorien konnten sich Springe, Gehrden und Ronnenberg in ihren gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Ehrung erfolgte am Dienstagabend in Hannover.

In der Kategorie "ländliche Struktur" überholte Springe erstmals knapp den Sieger der beiden vorangegangenen Jahre, Neustadt am Rübenberge, und wurde Klima-Meister. Ausschlaggebend für den Sieg war am Ende die mit großem Abstand höchste Punktzahl Springes in der Disziplin „energieeffiziente Gebäude“, auch dank der vielen von Bürgern gemeldeten Häuser.

Besonders nah beieinander liegen die Ergebnisse in der Kategorie "ländlich-städtische Struktur": Der Vorjahres-Dritte Gehrden kletterte mit hohen Punktzahlen in den Disziplinen Windenergie, Bioenergie und Solarenergie an die Spitze, dicht gefolgt von Isernhagen und Lehrte. Die beiden Kommunen erhalten beide die Silbermedaille und glänzten in der Disziplin Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Bronzemedaille erhielt Wennigsen.

Als Siegerin in der Kategorie "städtische Struktur" ging mit deutlichem Vorsprung erneut Ronnenberg hervor. Die Stadt lag an der Spitze in den Disziplinen Solarenergie und Bioenergie und punktete auch mit einem Zuwachs an Passivhausneubauten. Noch besser hat bei den energieeffizienten Gebäuden nur Hemmingen abgeschnitten, das sich den zweiten Platz mit Seelze teilt. Platz drei ging an Laatzen.

„Es gibt wenige Regionen in Deutschland mit einem ähnlich hohen Engagement für den Klimaschutz wie bei uns in der Region Hannover", sagte am Abend Angelika Walther, stellvertretende Präsidentin der Region Hannover. "Die 20 teilnehmenden Kommunen und ihre Bürger haben gezeigt, was sie im vergangenen Jahr in Sachen Klimaschutz geleistet haben. Das sollte auch andere dazu motivieren, in ihr Gebäude oder erneuerbare Energien zu investieren – jede Anlage zählt“, so Walther.

msa / red; Fotos: Klimaschutzagentur Region Hannover, 09.03.2016, 11:57
Redakteure LON

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