Sportvereine für Klimaschutzaktivitäten ausgezeichnet

v.l.n.r: Wolfgang Flohr, Tennisabteilung TSV Rethen; Heike Hanisch, Umweltzentrum Hannover; Ralf Murken, Schützengilde Springe; Gerhard Streich, TSG Hannover; Ursula Sievert, TB Stöcken; Heinrich Schwarze, Schützengilde Springe, Hannes Brüll, TV Grün Weiss; Carsten Rühe, TV Grün Weiss; Reiner Freier, TuS Bothfeld; Harry Grunenberg, Bezirksbürgermeister Bothfeld Vahrenheide; Klaus D. Schwartz, TuS Bothfeld; Axel Priebs, Umweltdezernent Region Hannover; Wolf-Dietmar Kohlstedt, SSB Hannover; Rainer Tepe, proKlima - Der enercity Fonds; Joachim Brandt, RSB Hannover; Sabine Tegtmeyer-Dette, Umweltdezernentin Stadt Hannover; Gage Kukuck, TuS Wunstorf

Laatzen / Springe. 

Klimaschutz wird auch beim Sport großgeschrieben: Acht Vereine, so auch der TSV Rethen und die Schützengilde Springe, wurden von Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erster Stadträtin und Wirtschafts und Umweltdezernentin, und Prof. Dr. Axel Priebs, dem Ersten Regionsrat und Umweltdezernenten der Region Hannover, für ihr engagiertes Handeln im Rahmen des Förderprogramms e.coSport ausgezeichnet.

Neben der Bezirkssportanlage von TuS Bothfeld und TV Grün-Weiss Hannover, wo die Veranstaltung stattfand, wurden für die umfangreichen energieeffizienten Sanierungen ihrer Vereinsgebäude im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes geehrt: TSG Hannover und TB Stöcken aus der Landeshauptstadt sowie TSV Rethen, Schützengilde Springe, Schützencorps Lehrte, TuS Wunstorf und TV Berenbostel aus dem Umland.

Sabine Tegtmeyer-Dette hob die große Breitenwirkung des e.coSport-Programms hervor. Die in diesem Jahr ausgezeichneten acht Vereine haben mit rund 7.800 Mitgliedern viel ehrenamtliche Arbeit und insgesamt 1.080.753 Euro in die energetischen Maßnahmen investiert. „Das ist praktischer Klimaschutz. Durch e.coSport haben sich die Sportvereine mit Hilfe des Förderprogramms fit für die Zukunft gemacht und gleichzeitig den Vereinsmitgliedern gezeigt, dass Klimaschutz auch Komfortgewinn sein kann“, betonte die Dezernentin. Im kommenden Jahr werde das e.coSport-Programm 15 Jahre alt, doch auch in diesem Jahr gebe es Anlass zu feiern, fand Umweltdezernent Prof. Dr. Axel Priebs. Er betonte den besonderen Stellenwert von e.coSport in der Region Hannover. „Seit 2002 werden erfolgreich Sportvereine beraten und klimaschutzrelevante Maßnahmen durchgeführt. Alleine in diesem Jahr vermeiden die acht Sportvereine in der gesamten Region rund 84 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur klimaneutralen Region Hannover bis 2050.“ Einig waren sich Dezernentin und Dezernent über den Erfolg der Maßnahme, für die einerseits die gute Zusammenarbeit von Projektträgern, Kooperationspartnern sowie Beratern und Vereinsmitgliedern verantwortlich sei, andererseits auch die politische Unterstützung des Rats der Landeshauptstadt und der Regionsversammlung.

Drei der acht Vereine, Bezirkssportanlage Bothfeld, TuS Wunstorf, Schützengilde Springe erhielten außerdem eine Umweltberatung und haben in deren Folge viele gering-investive Maßnahmen unter anderem zum Energieverbrauch, zur Abfallentsorgung und zur ökologischen Beschaffung umgesetzt. Für die gut eine Million Euro, die die Sportvereine für die energetische Sanierung insgesamt investiert haben, haben sie von Region Hannover und Landeshauptstadt Zuschüsse in Höhe von 367.600 Euro erhalten. Über die Regions- und Stadtsportbünde kamen 222.000 Euro. Daneben förderten der enercity-Fonds proKlima und die örtlichen Kommunen die Projekte finanziell. Die Vereine sparen Energiekosten in Höhe von circa 24.700 Euro pro Jahr.

Vereine, die sich für das Förderprogramm e.coSport interessieren, finden im Internet unter www.hannover.de/e.coSport ausführliche Informationen sowie ein Anmeldeformular.

red, 18.08.2016, 10:17
Redakteure LON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?