Spiel mit Softair-Waffen löst Polizeieinsatz aus

Springe. 

Am gestrigen Montagabend, gegen 19.30 Uhr beobachtete eine Autofahrerin unter der Bahnunterführung Osttangente drei Kinder/Jugendliche, die sich maskierten und mit waffenähnlichen Gegenständen beschossen.
Die eingesetzte Polizeistreife des PK Springe traf auf 3 Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren, die insgesamt fünf täuschend echt aussehende Nachbildungen von Pistolen und Schnellfeuerwaffen, sog. Softair-Waffen, mit sich führten. Mit diesen Waffen werden mit geringer Energie kleine Plastikkugeln verschossen.
Das das Führen sogenannten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten ist, wurden die Waffennachbildungen sichergestellt und werden mit einem entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren an die Stadt Springe abgegeben.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die besondere Gefährlichkeit im Umgang mit dieser Art von Waffennachbildungen hin. Eine Unterscheidung von scharfen Schusswaffen ist insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen oder in einer dynamischen Situation kaum möglich. Damit sind diese geeignet, bei Jedermann eine Gefahr für die eigene Gesundheit oder gar das eigene Leben zu suggerieren. Auch für eingesetzte Polizeibeamte besteht kaum eine Möglichkeit, die tatsächliche Ungefährlichkeit der Situation sofort zu erkennen, wenn sie sich nicht als offenkundiges Spiel darstellt.

bri, 13.12.2016, 10:51
Redakteure LON

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