SPD zu Krankenhaus-Schließung: Wurden zu spät informiert

Springe. 

Was ist eigentlich aus den Beschlüssen des Runden Tisches zur Notfallambulanz geworden? Nicht viel, lautet die Antwort der SPD-Ortsratsfraktion. Deshlab fordert sie nun in einem Antrag Bürgermeister Christian Springfeld auf, zusammen mit dem Regionspräsidenten Hauke Jaugau das Klinikum Region Hannover dafür zu sorgen, dass die Beschlüsse "zum vollwertigen Aufbau" weiter umgesetzt werden und "die chirurgische ärztliche Kompetenz mit Ärzten" bereitgestellt werden. "Leider wurden diese wichtigen Beschlüsse nicht wie zugesagt umgesetzt", kritisieren die Sozialdemokraten. Dies soll sich nun endlich ändern.

"Im Zuge der Medizinstrategie 2020 wurde, ohne mit der SPD Springe vorher Rücksprache zu halten und gegen den Willen der SPD Springe, das Regionskrankenhaus Springe durch den Betreiber Klinikum Region Hannover [...] geschlossen", heißt es in der Begründung der Ortsratsfraktion. Auch Vertreter der CDU, unter anderem Gabriele Kohlenberg, hätten diese Strategie mitgetragen. Bis zur Bekanntgabe der Schließung des Krankenhauses Springe war die Springer Regionsabgeordnete Mitglied des Aufsichtsrates. Ihrerseits habe es "keine Informationen zu Schließungsplänen" gegeben, so der Vorwurf der Springer Sozialdemokraten. Dies sei der Grund gewesen, warum die Genossen nicht rechtzeitig dagegen angehen konnten, heißt es seitens der SPD.

msa, 14.04.2016, 00:01
Redakteure LON

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