SPD: Trotz Stimmverlusten zuversichtlich

Eberhard Brezki.

Springe. 

Bei der Kommunalwahl gab es Gewinner und Verlierer. Die SPD Springe musste mit einem Stimmverlust von 6,8 Prozent, einen herben Rückschlag einstecken. Eberhard Brezski, Vorsitzender des Ortsvereines Springe, äußerte sich gegenüber L.ON zum Wahlergebnis:

"Die Stimmenverluste sind ärgerlich - waren aber aufgrund der Stimmung wegen des Krankenhauses - letztlich nicht zu vermeiden. Insoweit sehe ich sie als Kollateralschaden der Entscheidungen der alten SPD-Regionsfraktion, den wir mit viel Einsatz der Genossen an Wahlständen noch etwas abmindern konnten. Hätte man das Ergebnis der Bürgermeisterwahl fortgeschrieben, hätte es auch noch schlechter ausfallen können."

Das Abschneiden der AFD war für ihn zu erwarten, auch Springe könne sich nicht von diesem Bundestrend freimachen. Erschreckend fände er aber die Banalität und Stimmungsmache, mit der diese Partei Wahlwerbung macht. Dies erinnere ihn schon sehr an längst vergangene Zeiten. Und auch inhaltlich habe die AfD keinerlei kommunalpolitische Aussagen getroffen. Er sei gespannt, ob ihre Wähler auch inhaltliche Konzepte einfordern werden oder ob sie sich - wie in den bisherigen Länder- und Kommunalparlamenten - auch mit einer reinen Meckerpartei zufrieden geben.

"Insgesamt gehen wir spannenden Jahren entgegen, die wir als SPD konsequent nutzen werden, um dann bei der nächsten Kommunalwahl wieder vorne zu stehen", so Brezski.


jög, 15.09.2016, 07:51
Redakteure LON

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