Seine natürlichen und gesetzlichen Grenzen kennen

Der Kontaktbeamte Jens Günther besucht die Springer Schulen, um vor Ort Präventionstipps zu geben. OHG-Schulleiterin Dr. Kerstin Prietzel sowie die Schüler Dennis, Kevin und Marco freuen sich darüber.

Springe. 

Jung sein bedeutet wachsen und lernen, ausprobieren, sich mit anderen zu messen und Spielräume auszuloten. Auf diesem Weg gibt es aber auch natürliche und geschaffene Grenzen. Über diese klärt Springes Kontaktbeamter Jens Günther im Rahmen der Aktion "Polizei für dich" an den Springer Schulen auf. "Es geht um Dinge, die die Jugendlichen interessieren", so Günther.

Dazu gehören neben Präventionsarbeiten in den Bereichen Mobbing, Gewalt und Drogen auch Fragen des Alltags, mit denen sich die Schüler im Laufe der Zeit beschäftigen oder sich beschäftigen müssen, zum Beispiel der Weg zum ersten Führerschein und die damit verbundenen Pflichten.

Mit dem Alter von 14 Jahren beginnt für die Jungs und Mädchen automatisch die Strafmündigkeit. Ob die Jugendlichen Opfer oder Täter einer Straftat sind, ist für Günther erst einmal nicht relevant. Der Kontaktbeamte steht allen Jugendlichen für Fragen zur Verfügung. "Die Schüler können mich fragen: Was passiert nun? Was erwartet mich?", erklärt Günther.

Einen konkreten Fall des Mobbings gab es kürzlich am Otto-Hahn-Gymnasium in einer siebten Klasse. Der Kontaktbeamte kam daraufhin in die Klasse und versuchte, die Lage zu deeskalieren und über die strafrechtlichen Folgen der Täter als auch über die psychischen Folgen für das Opfer aufzuklären. Offenbar mit Erfolg.

msa, 25.03.2016, 00:04
Redakteure LON

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