Schrecksekunden für die Polizei

Springe. 

Schreckenssekunden erlebten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Springe heute gegen 5.30 Uhr auf der B 217. In Fahrtrichtung Hannover war ein Fahrzeugführer auf dem rechten Fahrstreifen mit seinem Pkw liegen geblieben und hatte die Gefahrenstelle durch Einschalten des Warnblinklichts und Aufstellen des Warndreiecks in einer Entfernung von rund 100 Metern kenntlich gemacht. Auch ein Streifenwagen des PK Springe wurde eingesetzt, um diesen Pkw zusätzlich abzusichern.

Neben dem mit eingeschaltetem Blaulicht abgestellten Streifenwagen hatten die Kollegen außerdem gelb leuchtende Blitzleuchten auf der Fahrbahn aufgestellt, um herannahende Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die Gefahrenstelle und die damit einhergehende Fahrbahneinengung hinzuweisen. Hierbei mussten die Polizeibeamten die Erfahrung machen, dass etliche Verkehrsteilnehmer die deutlich erkennbare Gefahrenstelle mit nahezu unverminderter Geschwindigkeit passierten. Unabhängig voneinander überfuhren zudem zwei Fahrzeuge mit lautem Knall die aufgestellten Sicherungsleuchten, deren Einzelteile daraufhin über die gesamte Fahrbahn verteilt wurden. Beide Fahrzeugführer hielten nicht an sondern entfernten sich unerlaubt von der Unfallstelle. Entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen.

Der Schaden an dem polizeilichen Sicherungsgerät beträgt mehrere hundert Euro. Gerade bei den aktuell herrschenden Witterungsbedingungen bittet die Polizei auch auf gewohnten Fahrstrecken um eine jederzeit vorausschauende und aufmerksame Fahrweise.

cms, 05.12.2016, 14:24
Redakteure LON

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