Rundt: "Aufgabe des Krankenhaus Springe ist vorbildlich"

Cornelia Rundt: "Das verantwortungsbewusste Verhalten des Klinikums Region Hannover (KRH), das sich bei der Aufgabe des Krankenhausstandortes in Springe gezielt um alternative Modelle zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung vor Ort bemüht hat, ist vorbildlich und sollte beispielgebend sein."

Springe. 

Die CDU-Landtagsabgeordneten Gabriela Kohlenberg (Springe) und Max Matthiesen (Barsinghausen) haben das Lob der Landesregierung für die Notfallambulanz in Springe hinterfragt und ihre Sorgen für den Fortbestand nach 2017 deutlich gemacht. Sozialministerin Cornelia Rundt hat darauf jetzt im Landtag reagiert: "Das verantwortungsbewusste Verhalten des Klinikums Region Hannover (KRH), das sich bei der Aufgabe des Krankenhausstandortes in Springe gezielt um alternative Modelle zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung vor Ort bemüht hat, ist vorbildlich und sollte beispielgebend sein".

Auf konkrete Nachfrage der Abgeordneten teilte sie mit, dass in der Notfallambulanz derzeit neben der 24-stündigen ärztlichen Präsenz auch das Assistenz-/ Pflegepersonal mit entsprechend langjähriger Berufserfahrung und Qualifikation im pflegerischen Bereich für 24 Stunden eingesetzt sei. "Neben der Anamnese und medizinischen Untersuchung stehen als Notfalldiagnostik Elektrokardiogramm (EKG), Sonografie, Notfalllabor, sowie Röntgengerät und Computertomographie (CT) zur Verfügung. Zur Überwachung und Erstversorgung dienen ferner die dort vorhandenen Notfallbetten", so die Ministerin. "Der genehmigte Zeitraum wird genutzt, um zu bewerten und zu prüfen, welche Perspektiven insbesondere das ab diesem Jahr geltende GKV-Versorgungsstärkungsgesetz auch für zukünftig tragfähige Strukturen der Notfallversorgung bietet." Einer Erweiterung des Angebot um beispielsweise eine Chirurgie erteilte Ministerin Rundt eine klare Absage.

 

 

hug, 09.05.2016, 06:02
Redakteure LON

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