Röttger: "Springe fehlt sozialer Wohnraum"

Sandra Lehmann und Ingrid Röttger im Nachbarschaftsladen "Doppelpunkt".

Springe. 

Hat Springe ein Problem mit sozialem Wohnraum? Ja, meint Ingrid Röttger, Sozialarbeiterin beim Kirchenkreis Laatzen-Springe. "Gerade bei Schwangeren ist das ein großes Thema, es wird in Springe kaum sozialer Wohnraum gebaut, obwohl hier eine Firma wie die Kreissiedlungsgesellschaft ansässig ist", erklärt Röttger. Nahezu unmöglich sei es bei Vier-Zimmer-Wohnungen - und in Eldagsen. "Da Eldagsen als zweitgrößter Stadtteil über keinen Bahnanschluss verfügt, sind die Menschen, die kein Auto haben, auf den Bus angewiesen. Aber in den Ferien fährt nicht mal der so wie sonst", legt sie den Finger in die Wunde.

Seit vier Jahren besteht der Nachbarschaftsladen inzwischen in der Springer Innenstadt, die Öffnungszeiten und das Angebot sind ausgeweitet worden, nachdem ein Besucherzuwachs um 63 Prozent festgestellt worden ist. Im Laden ist Sandra Lehmann als Koordinatorin Ansprechpartnerin.

hug, 08.07.2016, 00:01
Redakteure LON

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