Region berät über Kreisstraßenausbau

Symbolfoto. / Zahlreiche Investitionen sind für 2017, 2018 und 2019 geplant.

Region. 

Welche Kreisstraßen werden von 2017 bis 2020 in der Region Hannover ausgebessert? Im heutigen Verkehrsausschuss der Region wird die Fortschreibung der Prioritätenliste von Baumaßnahmen an Kreisstraßen beraten. Für zwei Maßnahmen, die noch in diesem Jahr geplant waren, haben sich die Bedingungen geändert. Die Bauplanung an der Kreisstraße 241 in Großgoltern wurde nach umfangreichen Untersuchungen von der Stadt Barsinghausen gestoppt. Der Plan eines einseitigen Radweges wurde verworfen, in 2017 soll die Maßnahme als Deckensanierung umgesetzt werden. Die Entwässerungsleitung der K227 in Bennigsen wird im Zuge des Neubaus der DB-Brücke gebaut. Nicht mehr in diesem Jahr erfolgt die Umsetzung der Maßnahme der K232 in Gehrden bis zur B65. Diese wurde auf 2018 verschoben. Hier soll die Fahrbahn für rund 420.000 Euro erneuert werden.

Im Jahr 2017 ist geplant, die K204 in Alferde zu erneuern. Die 900.000 Euro teure Investition beinhaltet einen Ersatzneubau der Hallerbrücke. Diese ist laut Vorlage stark korrisonsgefährdet. Die Maßnahme wird von der Region und dem Landkreis Hildesheim gemeinsam durchgeführt. Auch die K221 und K226 zwischen Devese und Ronnenberg sind für nächstes Jahr angesetzt. Das Planfeststellungsverfahren soll Ende 2016 eingeleitet werden, die Realisierung soll Ende 2017 erfolgen. Der Radwegbau ist dann in 2018 geplant. Die Investitionskosten betragen rund 800.000 Euro. Auch in Ihme-Roloven soll die K226 noch im nächsten Jahr verbessert werden. An beiden Ortsdurchfahrten und an der freien Strecke soll eine Fahrbahnsanierung erfolgen. Zusätzlich werden Angebotsstreifen für Radfahrer gekennzeichnet sowie an freier Strecke ein abgesetzter Radweg entstehen. Die Investition kostet circa 600.000 Euro.

An der K251 zwischen Lathwehren und Ostermunzel soll eine Radweglücke geschlossen werden. Rund 450.000 Euro kostet die geplante Investition. Verkehrssicherheitsprobleme gibt es auf der K260 in Laatzen. Hier soll der freie Rechtsabbieger zurückgebaut werden. So soll die Wegeführung von Radfahrern optimiert werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 500.000 Euro.
Im Jahr 2018 ist geplant, die K206 in Alferde anzugehen. Die Mühlenbachbrücke soll ersetzt werden. Durch die ständige Durchnässung des Gewölbes sei die Standfestigkeit der Brücke nicht gegeben, heiß es. Die Investitionskosten werden auf rund 200.000 Euro geschätzt.
In 2019 geht es weiter: Die Ortsdurchfahrt der K201 in Vardegötzen ist uneben und nicht ausreichend tragfähig. Eine grundhafte Erneuerung ist vor allem durch der nicht den Anforderungen gerechten Entwässerungsanlagen notwendig. Die Kosten werden auf 600.000 Euro geschätzt. Auch in Hüpede wird die Brücke über den Hüpeder Bach angegangen. Hier sollen der Überbau und die Kappen erneuert werden. Die Gesamtinvestition beträgt 250.000 Euro.

In der Ortsdurchfahrt Großgoltern (K241) wurden zahlreiche Investitionen zur Geschwindigkeitsreduzierung umgesetzt. Nun soll die Durchfahrt ausgebaut werden. Die Investition beläuft sich auf circa 750.000 Euro.
Die Sitzung des Verkehrsausschusses findet heute um 16 Uhr im Neuen Regionshaus, Hildesheimer Straße 18, statt.

cms, 15.09.2016, 11:39
Redakteure LON

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