Nabu-Stiftung betreibt Naturschutz vor Ort

Christian Albert, 2. Vorsitzender der Nabu-Stiftung.

Springe. 

Seit 2012 hat der Nabu-Ortsverein Springe eine eigene Stiftung, die mit einem Stiftungskapital von 25.000 Euro und 16 Grundstücken gegründet wurde. Ziel der Stiftung ist es den Naturschutz in Springe nachhaltig zu gestalten. Das Herzstück der Projekte ist das Ziegeunerwäldchen an der Landstraße zwischen Gestorf und Eldagsen. Der Nabu hat das Grundstück 1983 gekauft, seit 1986 ist es ein Naturschutzgebiet. "Wir haben hier eine echte Naturoase geschaffen", erklärte Christian Albert der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung. Die Erträge aus dem Kapital werden für die Pflege der bestehenden Grundstücke und zum Erwerb neuer Flächen genutzt. Dabei versuchen die Ehrenamtlichen so viele Pflegemaßnahmen wie möglich in Eigenleistung zu bewältigen. 

Ein Ziel der Stiftung ist die Renaturierung der Haller und einen Seitenarm zu bilden, der die Stromgeschwindigkeit drosselt und dadurch Lebensraum für weitere Tier- und Pflanzenarten schafft. Der größte Wunsch der Nabu-Mitglieder ist es die an das Ziegeunerwäldchen angrenzenden Flächen auch zu erwerben um mit Hecken und Grünzügen Verbindungen zum Hallerburger Holz, dem Jeinser Holz, Stude und Horn an der B3 zu bilden. 

Um die ambitionierten Ziele der Stiftung umzusetzen werden Spender gesucht. Neben der Aufstockung des Kapitals, ist es auch möglich zweckgebundene Spenden zur direkten Verwendung abzugeben.

lin, 04.03.2015, 13:43
Redakteure LON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?