Mittsommernachtsfest: Wild im Mondschein campen

Zelte aufstellen erlaubt.Flugschau.Die drei Fuchswelpen Chili, Kümmel und Pfeffer.Die drei Fuchswelpen Chili, Kümmel und Pfeffer.

Springe. 

Das gibt es nur einmal im Jahr: Naturliebhaber dürfen ihre Zelte im Wisentgehege Springe aufschlagen. Eine Nacht lang – während des Mittsommernachtsfestes. Am Sonnabend, 18. Juni, ist Wildnis pur zu erleben. Lodernde Fackeln erleuchten die Nacht, Lagerfeuer knistern und Nachtfalter flattern durch den Mondschein. Dazu heulen die Wölfe ganz nah. Bevor aber die Besucher in ihre Schlafsäcke krabbeln, gibt es eine Waschbär- und Wolfspräsentation sowie eine spektakuläre Flugvorführung in der Dämmerung. Wer möchte, kann sich auch auf Fledermauswanderung begeben. Für Essen und Trinken sorgt das Café Wild und der Förderverein Freunde des Wisentgeheges. Bei ihnen ist auch der Teig fürs Stockbrotbacken erhältlich. Der Naturschutzbund bietet von 13 bis 17 Uhr das Basteln von Vogelnistkästen an. Die Teilnehmerzahl an dem Mittsommerfest ist unbegrenzt. Anmeldungen sind nicht nötig. Zudem gelten die regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag bis 20.30 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile. Duschen sind nicht vorhanden.

Außerdem werden die drei Fuchswelpen Chili, Kümmel und Pfeffer dann aus dem Backstagebereich in ihr neues Gehege umgezogen sein. Besucher können die Rasselbande nur wenige Meter hinter dem Eingang beim Spielen beobachten.

Am Morgen danach bietet das Café Wild ein Frühstücksbuffet an. Dafür sind Anmeldungen bis Freitag, 17. Juni, nötig. Anmeldungen für das Frühstück nehmen die Mitarbeiter der Kasse des Wisentgeheges unter Telefon 05041-5828 entgegen. Besucher erhalten dort auch weitere Informationen. Dazu ist das Programm auch im Internet unter www.wisentgehege-springe.de einsehbar.

red, 15.06.2016, 02:10
Redakteure LON

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