"Kein Trostpflaster für zwei Jahre"

Bürgermeister Christian Springfeld und Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch.

Springe. 

"Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit", so der SPD Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch bei seinem heutigen Besuch bei Bürgermeister Christian Springfeld. Besonders zwei Themen standen an diesem Tag im Vordergrund: Das Krankenhaus und die KiTa-Finanzierung.

Zufrieden ist Springfeld über die klare Positionierung des Bundestagsabgeordneten zum Springer Krankenhaus. Miersch sagt, dass die Notfall-Ambulanz kein "Trostpflaster" für zwei Jahre sei. "Wir müssen alles anzapfen und parteiübergreifend für dieses Projekt arbeiten", so Miersch. Konstruktive Kritik sei gewünscht. "Doch die Frage, ob das Krankenhaus ein Zukunftsprojekt ist, sollte nicht sofort abgeschrieben werden", appellierte der Bundestagsabgeordnete. Miersch fügte hinzu: "Was ich machen kann, werde ich tun."

Auch die KiTa-Finanzierung kam an diesem Tag zur Sprache. "Wir brauchen dringend größere Pakete", betonte Springfeld. Auch Miersch unterstützte den Bürgermeister: "Wir brauchen für den Bereich Bildung Milliarden, um den Kommunen unter die Arme zu greifen." Insbesondere die laufenden Kosten tragen ihren Teil zur aktuellen Haushaltslage bei. "Wir wollen allen Eltern einen KiTa-Platz anbieten können, aber für die laufenden Kosten brauchen wir eine strukturelle Lösung."

Zum Schluss kamen Springfeld und Miersch noch einmal auf die Flüchtlinge vor Ort zu sprechen. "Die hohe Bereitschaft ist bemerkenswert und das Engagement der Bürger vorbildlich", lobte Miersch. Allerdings dürfen die Ehrenamtlichen nicht im Regen stehen gelassen werden. "Wir brauchen hauptamtliche Koordinatoren und Netzwerke", so Miersch.

cms, 08.04.2016, 14:08
Redakteure LON

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