Interaktive Ausstellung zu Energiewende und Nachhaltigkeit offiziell eröffnet

Dirk Schröder-Brandi stellt sein Projekt vor. Anhand von Plakaten werden Verhaltensstrategien erklärt.Regenerative Energien, z.B. SolarthermieInformationen zum ökologischen dämmen werden dargestellt.Zu den jeweiligen Verhaltensstrategien gibt es insgesamt neun "Merkmale", die an den thematisch entsprechenden Orten montiert sind. Der Betrachter ist aufgefordert, diese doppelseitigen Merkmale zu öffnen, um sich näher zu informieren.

Eldagsen. 

Heute hat das Energie und Umweltzentrum am Deister offiziell die interaktive Ausstellung zu Energiewende und Nachhaltigkeit eröffnet. Generationsübergreifend soll bewusst gemacht werden, wie jeder Einzelne tagtäglich einen Beitrag dazu leisten kann.

Die interaktive Ausstellung visualisiert anhand von praktischen Beispielen individuelle Verhaltensmöglichkeiten für die Zielgruppe der Erwachsenen. Anhand von anschaulichen Plakaten und „Merkmalen“ werden nachhaltige Handlungsoptionen für verschiedene Lebensbereiche aufgezeigt und Informationen zu Ernährung, Mobilität und ökologischem Bauen gegeben. Der Lehrpfad soll Besucher und Seminargäste animieren, Verhaltensweisen zu überprüfen und eigene positive Handlungsstrategien zu entwickeln. Für Seminargäste, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen möchten, gibt es einen Fragenkatalog, der als Einzelperson oder in Gruppen beantwortet werden kann.

Die Nachhaltigkeit besteht aus drei Phasen, die Effizienz wie beim Gebrauch von Energiesparlampen, die Suffizienz („das nächste Mal nicht vergessen, das Licht auszumachen") und die Konsistenz wie der Bezug von Ökostrom. Für ein nachhaltiges Verhalten reicht es nicht, nur eine der drei Strategien zu nutzen. Erst die Kombination ergibt die höchste Wirkung. Dirk Schröder-Brandi leitet und begleitet das Projekt von Beginn der Idee an. „Um die Erderwärmung nicht weiter voran zu treiben, muss etwas getan werden“, erläutert er. „Das ist es, was wir mit der Ausstellung erreichen wollen. Wir wollen aufmerksam machen.“  Das etwa 10.000 Euro teure Projekt kann mit Hilfe von Stiftungsgeldern realisiert werden und ist jederzeit für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

jög, 19.04.2016, 16:25
Redakteure LON

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