Geburtenrate sorgt für positiven Blick in die Zukunft

Von links: Christian Springfeld, Thomas Wozny,  Nick Pizzirani, Teut Hawlitschka, Martin Weihberg, Stefan Sawinski und Herbert Tschöpe.Ortsbrandmeister Wozny blickt zufrieden auf die Einsatzmoral seiner Kameraden im letzten Jahr.

Holtensen. 

Holtensens Ortsbrandmeister Thomas Wozny blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. "Dass kein Kamerad bei der Ausbildung un im Einsatz ernsthaft verletzt wurde, zeigt das nötige Interesse und Disziplin bei Ihrer ehrenamtlichen und und wichtigen Tätigkeit für das Wohl und die Sicherheit unserer Mitbürger", sagte er am gestrigen Abend auf der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern.

Die Holtenser Kameraden wurden 2015 zu zwei Einsätzen alarmiert: Im Juli ins Kloster Wülfinghausen, wo die Brandmeldeanlage auslöste - allerdings verursacht durch Staubentwicklung im Rhmen von Bauarbeiten - und im Oktober zu dem Dachstuhlbrand in Alferde. 150 Mitglieder zählt die Holtenser Ortsfeuerwehr zurzeit, davon sind 29 im aktiven Dienst. Sollte ie momentan erfreuliche Geburtenrate anhalten, geht Ortsbürgermeister Heinrich Freimann davon aus, dass auch in Zukunft die Sicherheit in Holtensen gewährleistet bleibt.

Mit Nick Pizzirani erhielt die Ortsfeuerwehr gestern Abend einen zusätzlichen Aktiven. Er wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Darüber hinaus wurden Teut Hawlitschka und David Jordine zum Oberfeuerwehrmann befördert, Katrin Wetzler und Martin Weihberg zur Hauptfeuerwehrfrau beziehungsweise Hauptfeuerwehrmann. Für 25 Jahre in der Einsatzabteilung wurde Oberfeuerwehrmann Stefan Sawinski geehrt.

Auch gestern war der Ausbau der Gerätehäuser im Stadtgebiet ein Thema. Stadtbrandmeister Herbert Tschöpe forderte erneut ein "Umdenken" in der Verwaltung bezüglich der Finanzierung, denn die Bausubstanz entspreche fast überall nicht mehr dem aktuellen Standard. "Investieren Sie in die Sicherheit", lautete seine Forderung. Bürgermeister Christian Springfeld zeigte sich in seinen Grußworten entsprechenden Maßnahmen gegenüber offen. In diesem Zusammenhang müsse klar sein, dass die Einsatzkräfte ihre Arbeit ehrenamtlich ausführen, was in Finanzierungsfragen seiner Ansicht nach auch berücksichtigt werden müsse.

msa, 21.02.2016, 11:11
Redakteure LON

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