Flüchtlingsthematik beeinflusst auch Alltag der Feuerwehrkameraden

Der Springer Zug der Feuerwehrbereitschaft III der Region Hannover war im vergangenen Jahr dreimal im Einsatz.Zugführer Sascha Wedekind berichtete über die Geschehnisse des letzten Jahres.Abschnittsleiter Eric Pahlke bedankte sich für den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer.

Springe / Laatzen. 

Neben der Stadtfeuerwehr und den einzelnen Ortsfeuerwehren gibt es noch einen weiteren Bereich, in dem Springer Feuerwehrkameraden im Einsatz sind: Es ist die Regionsfeuerwehr, genauer gesagt im dritten Zug des dritten Regionsabschnitts. Der Schwerpunkt des Springer Zuges ist in besonderen Fällen, in denen der der Katastrophenschutz alarmiert wird, die Wasserversorgung über längere und von den Gegebenheiten schwierigerere Strecken her- und sicherzustellen.

Am gestrigen Abend trafen sich die Mitglieder des Zuges im Feuerwehrhaus Bennigsen zur Jahreshauptversammlung. In seinem Jahresbericht blickte Zugführer Sascha Wedekind auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Der Schwerpunkt im vergangenen Jahr lag nicht auf alltäglichen und bekannten Aufgaben einer Feuerwehr, sondern in der Unterstützung der Flüchtlingskoordination. Zweimal fuhren über ein Dutzend Springer Kameraden schon früh am Morgen nach Laatzen, um am dortigen Messebahnhof den sicheren Umstieg von Flüchtlingen aus dem Zug in Busse zu gewährleisten, mit denen die Asylsuchenden in Erstaufnahmeeinrichtungen in ganz Norddeutschland bis heute verteilt werden. Auch der dritte Einsatz des Zuges wurde aufgrund der Flüchtlingssituation notwendig. Die Kameraden halfen dabei, eine große Lagerhalle in Laatzen auszuräumen und so herzurichten, dass dort Asylbewerber untergebracht werden konnten.

Wedekind wie auch Abschnittsleiter Eric Pahlke bedankten sich bei allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.

msa, 20.03.2016, 00:01
Redakteure LON

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