Feuerwehrhäuser entsprechen nicht den Vorschriften

Eldagsen. 

Die Feuerwehrunfallkasse (FUK) hat alle Feuerwehrhäuser der elf Ortsteile von Springe geprüft. Reinhard Borchardt vom Baudezernat der Stadt Springe erläuterte hierzu bei der Ausschuß-Sitzung die Mängel des 1974 erbauten Feuerwehrgerätehauses in Eldagsen. Nicht nur, dass die notwendige Nutzfläche an diesem Standort nicht erreicht werden kann, auch die Genehmigungsfähigkeit zum Thema Schallschutz, Brandschutz und der Grenzabstände ist nicht geklärt. Die Grundstücksgröße reicht für die Aufstelllänge der Fahrzeuge nicht aus, die notwendige Anzahl der Stellplätze auf dem Grundstück können ebenfalls nicht erreicht werden. Auch das es nur eine Zufahrt für Privat- und Einsatzfahrzeuge gibt, kann zu kritischen und gefährlichen Situationen führen. Der bauliche Zustand des gesamten Gebäude ist zu prüfen, auch ein Rettungsweg für das Obergeschoss muss berücksichtigt werden. „Um die Feuerwehr zukunftsfähig zu machen, halte ich einen Neubau auf einem entsprechend großem Grundstück in Eldagsen für notwendig“, erläuterte Reinhard Borchert. Für 9000 Euro werden nun eine Außentreppe und eine Fluchttür nachgerüstet, welches zumindest die Nutzmöglichkeit des Obergeschosses, wo sich auch der Versammlungsraum befindet wieder möglich macht. Auch kleinere Nachholreparaturen werden durchgeführt. Insgesamt entstehen Kosten von 13.500 Euro für diese vorübergehende Lösung, denn die Verlegung des Standortes ist besiegelt, der Auftrag zur Suche nach einem passenden Grundstück erteilt. In den kommenden Wochen soll nun für jede Ortswehr von Springe eine detaillierte Mängelaufstellung und im Arbeitskreis der Feuerwehr eine Prioritätenliste erstellt werden, um abzuwägen welche Maßnahmen sofort durchgeführt werden müssen und welche etwas geschoben werden können.

jög, 31.05.2016, 07:53
Redakteure LON

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