Feuerwehr öffnet das erste Türchen

Gestorf. 

Das erste Türchen des lebendigen Adventskalenders ist geöffnet. Um 18 Uhr am Donnerstagabend sind in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr in Gestorf rund 150 Gäste versammelt. Es sind Nachbarn, Freunde, Fremde – klein und groß.

„Dass wir am 1. Dezember unsere Pforten öffnen, hat einen besonderen Grund“, sagt ein Feuerwehrmann. „Wer weiß welchen?“. Gleich Dutzend Hände schnellen in die Luft. „1.12 – Das ist die Notrufnummer der Feuerwehr“, antworten gleich mehrere Kinder gleichzeitig.

Seit bereits drei Jahren finden viele Vereine, Einrichtungen und Privatpersonen einen großen Gefallen daran, für eine halbe bis ganze Stunde den vorweihnachtlichen Trubel hinter sich zu lassen und ihre Türen zu öffnen. In dieser Zeit werden gemeinsam Lieder gesungen, Geschichten vorgelesen, Plätzchen gegessen oder Kakao und Glühwein getrunken.

Die Feuerwehrkameraden nutzten auch den Abend dafür, um die Gäste vor eventuellen Gefahren zu warnen, denn Advents- und Weihnachtszeit sind untrennbar mit Kerzen und Lichterketten verbunden und beide können Brände auslösen. Einer Studie zufolge steigen die Brandschäden in Dezember um 40 Prozent.

In einem kurzen Versuch präsentierte einer der Feuerwehrmänner mit Mehl und Kerzen die Auswirkungen einer Staubexplosion. Angst vorm Plätzchenbacken muss trotzdem keiner haben, denn gefährlich kann es erst werden, wenn vor lauter Mehl in der Luft nichts mehr zu erkennen ist.

sza, 01.12.2016, 20:38
Redakteure LON

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