Seng: "Die Mauer zwischen Arm und Reich muss weg"

Axel SengUdo SelentDirk Janz

Springe. 

Spektakulärer Höhepunkt im Kommunalwahlkampf am 26. August der Partei „DIE LINKE.“ in Springe, Bennigsen und Völksen: Eine symbolische Mauer zwischen Arm und Reich wird gemeinsam mit Passanten und Interessierten von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Marktplatz am Amtsgericht eingerissen. Mit dieser Aktion möchte die Partei „DIE LINKE.“ auf die soziale Spaltung unserer Gesellschaft aufmerksam machen.

Axel Seng, Kandidat „DIE LNKE“ in Springe, unterstreicht: „Die Spaltung unserer Gesellschaft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Auf der einen Seite müssen sich immer mehr Menschen bei den „Tafeln“ ernähren, während auf der anderen Seite nur die zehn reichsten Niedersachsen ein Vermögen besitzen, das ungefähr doppelt so groß ist wie der niedersächsische Sozialhaushalt für 2016. Diese Spaltung müssen wir auf Bundesebene mit einer gerechteren Steuerpolitik bekämpfen, aber auch vor Ort in den Kommunen mit gezielten Maßnahmen.“

Udo, Selent, Kandidat „DIE LINKE.“ in Bennigsen, betont: „Im Umland von Hannover ist jeder Siebte von Armut bedroht, die Armutsquote 2014 beträgt 14,6 %. Arbeitslosigkeit ist ein hohes Armutsrisiko, in Springe gibt es allein fast 1.500 Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II. Gerade ältere Langzeitarbeitslose haben wenig Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Wir fordern öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose zu fairen Bedingungen. Eine gerechtere Gesellschaft ist möglich, wir müssen sie nur wollen!“

jög, 22.08.2016, 14:08
Redakteure LON

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