Recken von Anfang bis Ende überzeugend

Hannover. 

Endlich wieder ein Heimsieg für die Recken. Die TSV Hannover-Burgdorf hat sich gestern Abend mit einem überzeugenden Auftritt gegen den VfL Gummersbach auf das Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (19 Uhr) gegen Melsungen eingestimmt.

Es war aufgrund der Personalsorgen ein nicht unbedingt erwarteter, letztlich aber zu keiner Phase gefährdeter 29:24 (14:8)-Sieg, der nur einen Makel hatte. Das Ergebnis hätte mindestens fünf Tore höher ausfallen müssen. Zu klar war die Dominanz gegen die Oberbergischen, die sich in der Schlussphase bei Nationaltorhüter Carsten Lichtlein bedanken durften, nicht unter die Räder zu geraten.

Vor 3.049 Zuschauern in der Swiss-Life-Hall hatten die Recken gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Gäste zwar Anlaufschwierigkeiten und gingen erst beim 4:3 (8.) das erste Mal in Führung, doch dann gab die TSV den Ton an, wobei vor allem die Deckung die eher harmlosen Bemühungen des VfL immer wieder früh im Keim erstickte und Martin Ziemer im Tor, die wenigen Würfe sicher entschärfte. Bis zur Pause setzten sich die Recken vorentscheidend auf 14:8 ab.

Die einzige Schwächephase kurz nach der Pause (zwischen 16:9/36. und 19:14/40.)  überstanden die Niedersachsen ebenfalls weitgehend schadlos, auch weil die Gäste ihr eigenes Überzahlspiel nur unzureichend nutzten. „Das war heute ein wichtiger Schritt nach vorne. Wir haben gezeigt, zu was wir in der Lage sind, wenn wir uns an das taktische Konzept halten“, freute sich Martin Ziemer über „gelungene 55 Minuten.“

Nach dem 27:19 (54.) wechselte Trainer Jens Bürkle zwar munter durch, aber die Chancen hätten trotzdem für einen Kantersieg gereicht. Eine Kleinigkeit, die man am Mittwoch aber verbessern muss, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Hier findet sich die Statistik des Spiels.

uw, 25.10.2015, 11:03
Redakteure LON

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