Philipp Schütze hadert mit seinem Schläger

Hemmingen. 

Der SC Hemmingen-Westerfeld hat mit dem 9:5-Sieg beim SV Jembke zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der Verbandsliga Süd übernommen.

Nach dem Spiel gegen den Neuling war man schlauer. Der große Unbekannte im oberen Paarkreuz war Sergej Nemtsow. Der Ukrainer hatte in seinem Heimatland in der 2. Liga gespielt. „Daraufhin haben wir uns spielerisch auf Einiges gefasst gemacht", berichtete Betreuer Burghard Oestreich. Die Bedenken wäre unbegründet. Schon im Doppel stand Nemtsow an der Seite des früheren Hannoveraners Viktor Ertel gegen die Hemminger Abwehrspieler Niklas Otto und Guido Hehmann vor einer unlösbaren Aufgabe. Stefan Schreiber und Philipp Schütze, der als Verstärkung für den verhinderten Claus Gottschlich eingesprungen war, verloren klar, doch Martin Scholz/Claas Märtens besorgten die 2:1-Führung nach den Doppeln, die Stefan Schreiber, Niklas Otto und Guido Hehmann auf 5:1 erhöhten. Martin Scholz zog dann mit einem 11:13 im fünften Satz den Kürzeren. Philipp Schütze kam mit seinem neuen Schläger nicht klar und verlor sogar in drei Sätzen.

Die Hemminger schlugen aber zurück, denn Claas Märtens und Niklas Otto gegen Sergej Nemtsow stellten den alten Abstand wieder her.  Stefan Schreiber war dann der Pechvogel und verlor ein spektakuläres Spiel gegen Ertel im fünften Satz bei 9:9 durch einen Fehlaufschlag. Martin Scholz, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte gab dann auch sein zweites Einzel ab. „Die Partie drohte zu kippen", befürchtete Oestreich.

In anstrengenden und dicht am Zeitspiel entlang jonglierenden fünf Sätzen in denen Guido Hehmann mit letztem Einsatz auch mal am Boden liegend noch den Ball auf den Tisch brachte, erkämpfte dieser in fünf Sätzen das wichtige 8:5. Claas Märtens war es dann überlassen, den Sack zuzumachen.

uw, 26.09.2016, 23:54
Redakteure LON

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