Lakenmacher: Wir müssen in jedem Spiel ans Limit gehen

Kapitän Jannis Fauteck (hier gegen Nordhorn) will mit den Handballfreunden beim dritten Auftritt in Hameln endlich punkten.

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Das spielfreie Wochenende hat den Handballfreunden gut getan. Der einzige Angeschlagene ist Trainer Sven Lakenmacher: „Ich habe höllische Schmerzen im Rücken.“ Vielleicht auch, weil er zuletzt regelmäßig in der II. Herren zum Einsatz kam.

Trotzdem wird Lakenmacher am Freitag (20 Uhr, Rattenfängerhalle in Hameln) gegen den ASV Hamm auf die Zähne beißen und fordert dasselbe von der Mannschaft. „Wir können uns die Gegner nicht mehr aussuchen und müssen in jedem Spiel ans Limit gehen.“

Manager Dennis Melching unterstreicht die Worte seines Trainers: „Wir haben in den zurückliegenden 14 Tagen gut gearbeitet. Die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht.“ Um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen nicht abreißen zu lassen, hofft Melching heute und am kommenden Sonnabend gegen Saarlouis auf zwei Heimsiege.

Da danach drei schwere Auswärtsspiel in Coburg, Wilhelmshaven und Friesenheim folgen, wird man bis zum Jahresende – danach ist EM-Pause bis zum 6. Februar – die Abstiegsplätze kaum verlassen können. Verstärkungen schließt Melching dennoch aus. „Wir beobachten zwar den Markt, aber ich denke mal, dass wir nichts mehr tun.“

Wie schon im Oktober gegen GWD Minden gibt es wieder eine Vereinsaktion. Der Club mit der größten Kartenabnahme gewinnt einen Trainingsbesuch von Lakenmacher und Co-Trainer Slava Gorpishin sowie ein Freundschaftsspiel. „Neben der Einsicht ins Profi-Training können die Gewinner den Spielern persönlich begegnen", wirbt Clubvize Matthias Herbst.

pf, 03.12.2015, 17:54
Redakteure LON

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