In Henstedt soll es endlich klappen

Maxi Kolditz

Springe. 

Die Handballfreunde Springe sind im neuen Jahr immer noch ungeschlagen. „Wenn mir das jemand vor Beginn der Rückrunde gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt“, sagt Co-Trainer Slava Gorpishin: „Aber der Appetit kommt ja beim Essen.“ 

Will sagen: Am Sonnabend (19 Uhr) in Henstedt soll endlich der erste Auswärtssieg her. Die Situation scheint günstig: Nach einer Serie von 2:22 Punkten sind die „Frogs“ enorm unter Druck. Die Handballfreunde strotzen indes vor Selbstvertrauen und brennen auf Revanche für die 26:28-Niederlage im vergangenen September. „Meine Jungs wissen jetzt, dass sie gegen jeden Gegner punkten können“, betont Gorpishin.

Grundstein der jüngsten Erfolge war die überragende Abwehr, die seit dem Wechsel auf Trainerbank von Oleg Kuleschow für Sven Lakenmacher deutlich an Stabilität gewonnen hat. Damit in Henstedt beide Punkte entführt werden können, müssen die Handballfreunde im Angriff zulegen. Dort liegen die Trainingsschwerpunkte in dieser Woche. „Wir haben uns einen Plan überlegt“, sagt Gorpishin, der fordert, dass „wir nicht soviel quer spielen, sondern mit mehr Selbstvertrauen auf die Lücken in der gegnerischen Abwehr gehen.“

Die Springer werden die Reise in den hohen Norden mit voraussichtlich komplettem Kader antreten – ein Fragezeichen steht nur hinter Maxi Kolditz - und wollen ihre Serie von vier Spielen ohne Niederlage fortsetzen. Nach Henstedt hält der Spielplan gegen Bayer Dormagen, in Hagen und gegen Empor Rostock drei weiter Gegner parat, die in der Tabelle unmittelbar vor Springe stehen.

pf, 24.02.2016, 22:42
Redakteure LON

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