Hannes Hecht trifft in letzter Sekunde

Mit Pfostenglück: Hannes Hecht trifft in letzter Sekunde.

Barsinghausen. 

Der HV Barsinghausen II hat heute Nachmittag in der Landesliga für eine faustdicke Überraschung gesorgt. In letzter Sekunde erkämpfte sich die Mannschaft von Interimstrainer Lorenz Hecht durch einen direkten Freiwurf von Hannes Hecht ein 24:24 (11:12) im Deisterderby gegen den Tabellenzweiten HR Springe.

Fünf Minuten vor dem Ende schien der Favorit beim Stand von 24:21 scheinbar auf der Siegerstraße. Doch der HVB schlug zurück und kam acht Sekunden vor dem Ende nochmal in Ballbesitz. Der Ausgleich war dann ein Billardtor: Hechts Wurf klatschte an den Pfosten und fand von da über den Rücken des Springer Torwarts Philipp Volgmann den Weg in die Maschen.

Auch wenn der Punkt am Ende glücklich zustande kam, hatten die Deisterstädter sich diesen „verdient, weil die Jungs gebissen haben“, stellte Betreuer Matthias Seifried zufrieden fest. In einem harten Spiel – fünf Zeitstrafen gegen Barsinghausen und zehn gegen die Handballfreunde – ging bei den Gastgebern wie schon in der Vorwoche lange Zeit viel zu wenig aus dem Rückraum. Folgerichtig lagen die Gäste mit 10:5 (19.) in Führung. Mit zunehmender Spieldauer legten die Hausherren ihren Respekt vor Christian Höflich und Sven Lakenmacher ab und glichen zum 15:15 (38.) aus. Springe konterte jedoch postwendend zum 16:20 und schien einem sicheren Sieg entgegenzugehen. Bis zum Endspurt des HVB…

HVB II: Koblitz, Harre; Teesink (6/5), Moritz (4), Babin, Ristenpart (2), Bargmann, Umenhof (2), Hecht (3), Janick Schulze (2), Löffler, Müller (1), Maxi Schulze (2), Schlüter (2).

uw, 29.11.2015, 19:16
Redakteure LON

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