Handballzeit in Springe ist Partyzeit

Sie konnten gestern auch im fünften Heimspiel in 2016 feiern ...Torwart Robert Wetzel pusht ...... Linksaußen Fabian Hinz trifftMustafa Wendland und Oliver Tesch

Hameln/Springe. 

Es bleibt dabei. Die Heimspiele der Handballfreunde Springe haben im neuen Jahr höchsten Unterhaltungswert. Beim souveränen 33:22 (16:9)-Erfolg gegen TuSEM Essen bot Springe den Zuschauern ein echtes Torspektakel und feierte im fünften Anlauf an der neuen Heimspielstätte endlich den ersten doppelten Punktgewinn.

Der guten Leistung der Gastgeber passten sich auch die souveränen Unparteiischen an. Springes Co-Trainer Slava Gorpishin hatte nur eine Kleinigkeit zu bemängeln. „Am Ende hat das Spiel etwas zu lange gedauert“, sagte er mit einem Augenzwinkern: „Wir wollten nämlich schon feiern.“ Es gab dazu allen Grund: mit dem höchsten Saisonsieg tat Springe kräftig etwas für ihr Torverhältnis, was im Abstiegskampf der zweiten Liga noch ganz wichtig werden kann.

Obwohl nur 626 Zuschauer gekommen waren, war es eine tolle Stimmung in der Rattenfängerhalle zu der etliche Schlachtenbummler aus Essen ihren Teil beitrugen.

Obwohl der Ball nach einem Kracher von Maxi Schüttemeyer bereits nach 27 Sekunden zum ersten Mal im Essener Tornetz zappelte, bestimmte zunächst der Gast das Geschehen auf dem Feld und führte nach 10 Minuten 5:4. Dann drehten die Gastgeber auf. „Wir haben viele leichte Tore über schnelle Mitte gemacht“, stellte Gorpishin zufrieden fest. Über 8:6 (18.) zog Springe auf 14:7 (23.) davon.

Das selbe Bild auch dem Wechsel. Essen hatte die Abwehr umstellt und „wir hatten fünf oder sechs Minuten Probleme“, sagte Gorspishin. Nachdem Arek Bosy einen Abpraller nach einem Pfostenwurf von Kapitän Jannis Fauteck zum 18:11 versenkte, ging es Schlag auf Schlag. Nach einem geilen Handballabend trat Gorpishin trotzdem schnell auf die Euphoriebremse: „Wir wollen nicht übertreiben. Das waren nur zwei Punkte.“

Springe: Robert Wetzel, Mustafa Wendland, Nils Eichenberger (2), Tim Coors (1), Arek Bosy (3), Jannis Fauteck (7), Fabian Hinz (9/6), Lukas Ossenkopp (5), Maximilian Schüttemeyer (5), Hendrik Pollex (1), Oliver Tesch.

Stimmen:

Slava Gorpishin (Co-Trainer Springe): „Wir hatten eine sehr gute Abwehr und mit Robert Wetzel und Mustafa Wendland zwei starke Torhüter“, nannte Gorpishin den Schlüssel zum höchsten Saisonsieg.

pf, Fotos: sl, 26.03.2016, 23:41
Redakteure LON

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