Handballfreunde bleiben auswärts ohne Punkte

Coburg. 

Die achte Niederlage im achten Auswärtsspiel mussten die Zweitliga-Schlusslicht Handballfreunde Springe heute Abend mit 24:31 (9:16) beim Tabellendritten Coburg. „Das war natürlich ein schwieriges Debut für mich“, sagte Interimstrainer Slava Gorpishin.

Im Spiel eins nach der Entlassung von Sven Lakenmacher dauerte es vor der beeindrucken Kulisse von 2523 Zuschauern in der HUK-Coburg Arena mehr als vier Minuten, ehe Kapitän Jannis Fauteck zum 1:3 das erste Tor der Handballfreunde gelang. Die boten danach trotz drei Zeitstrafen und einiger dummer technischer Fehler Paroli. Dem Aufstiegsaspiranten genügte dann eine kurze Tempoverschärfung, um sich entscheidend von 11:8 (26.) auf 19:10 (33.) abzusetzen.

Im Gegensatz zur desolaten Vorstellung gegen Saarlouis „sind die Jungs sind drangeblieben“, sagte Gorpishin, der nach der Pause einen kämpferisch starken Auftritt seiner Mannschaft sah, die sich dafür mit dem 19:23-Anschluss (45.) belohnte. Auch wenn es nicht mehr zu Wende reichte, „ist die Stimmung in der Mannschaft gut“, befand Gorpishin. In den nächsten Tagen, will er viele Gespräche führen, um vor allem wieder Stabilität in die Deckung zu bekommen.

Bis auf Heiligabend wird in der kommenden Woche voll trainiert – schon am zweiten Feiertag beginnt in Wilhelmshaven nämlich die Rückrunde.

Springe: Robert Wetzel, Mustafa Wendland, Pawel Pietak (5), Nils Eichenberger (2), Maximilian Kolditz (2), Marius Kastening (2), Oliver Tesch, Jannis Fauteck (3), Fabian Hinz (4/4), Faruk Halilbegovic (2), Lukas Ossenkopp (3), Tim Coors und Arek Bosy (1).

uw, 20.12.2015, 00:10
Redakteure LON

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