Handballfreunde bejubeln den zweiten Heimsieg

So feiern SiegerRobert Wetzel feiert die Parade beim 26:25Hendrik Pollex erzielt den SiegtrefferAuch neun Tore von Oliver Milde reichten Bad Schwartau nicht

Springe. 

In der Schlussphase begann gestern Abend wieder das große Zittern. Bis zwei Minuten vor Schluss hatten die Handballfreunde gegen Bad Schwartau praktisch immer geführt. Obwohl 460 Fans an der Harmsmühlenstraße nach dem 26:23 durch Marius Kastening (54.) tobten, schien der Mannnschaft von Sven Lakenmacher mal wieder ein Spiel zu entgleiten. Trotz Überzahl unterlief seiner Mannschaft ein fataler technischer Fehler Schwartaus Christoph Wischniewski hatte die große Chance zum Ausgleich. Lakenmacher wollte hinterher gar nicht drüber nachdenken, was dann passiert wäre. Musste er aber auch nicht. Mit einem Blitzreflex entschärfte Torhüter Robert Wetzel den Wurf und im Gegenzug hämmerte Hendrik Pollex den Ball zum 27:25-Sieg in den Winkel. Danach entlud sich die Anspannung. Die Spieler stürmten zu ihrem Torhüter und begruben diesen unter einer Jubeltraube.

„Ein hartes Stück Arbeit, ich freu mich riesig, dass sich meine Jungs endlich belohnt haben“, sagte Lakenmacher. Der Rest war Party pur, die allerdings früh endete. „Das war ein wichtiger Sieg, aber nicht mehr“, so Lakenmacher.

Springes Trainer hatte seine Mannschaft nach der Pleite in Rostock perfekt eingestellt. Im Durchgang eins musste er zum ersten Mal keinen technischen Fehler notieren. As entwickelten die Handballfreunde vor allem aus dem Rückraum viel Druck und gingen nach dem 9:10 (19.) beim 14:12 (26.) von Maxi Schüttemeyer das erste Mal mit zwei Toren in Führung.

Doch die Marmeladenstädter ließen sich nicht abschütteln. Springe musste nun dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und Fehler schlichen sich ein. So war die 19:16-Führung (36.) vier Minuten später wieder dahin. Dank des unbedingten Willens und eines überragenden Robert Wetzel blieben am Ende die Punkte trotzdem am Deister.   

Springe: Wetzel, Wendland; Colditz (6/4), Eichenberger, Coors, Bosy, Fauteck (2), Schüttemeyer (4), Kastening (6), Herbold, Ossenkopp (4), Pollex (3), Tesch (2).

Sven Lakenmacher (Trainer HF): „Meine Mannschaft hat mutig gespielt und im Angriff viele gute Entscheidungen getroffen. In dieser Form hätten wir auch in Rostock gewonnen.“

 

 

pf, 18.10.2015, 00:05
Redakteure LON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?