Germania überrascht bei Deutscher Meisterschaft

Siegerehrung mit Pokalüberreichung.Team und Fans feiern.Jubel nach Elfmeterschießen im Achtelfinale.Das Siegerteam.Wimpeltausch mit Bayern München.

Ratzeburg / Grasdorf. 

Mit einem hervorragenden 4. Platz kehrten die Ü32-Fußballer des SV Germania Grasdorf vom 11. Deutsche Altherren Supercup Ü32 in Ratzeburg zurück. 40 Mannschaften aus allen 16 Landesverbänden des Deutschen Fußballbundes spielten im Rahmen dieses Turnier um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft.

In das Turnier starteten die Germanen sehr verhalten. Trainer Kadir Cepni: „Wir hatten dieses Jahr mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Das Erreichen der K.o.-Runde wäre ein Erfolg. Wenn es weitergehen sollte, nehmen wir das gerne mit, aber das wird bei der Hammer-Gruppe sehr, sehr schwer.“

Der Turnierstart war deshalb sehr gedämpft. Gegen den SV Auersmacher aus dem Saarland gab es ein 0:0, gegen den 1. FC Neubrandenburg aus Mecklenburg-Vorpommern eine ärgerliche 0:1-Niederlage. Kadir Cepni schaffte es aber genau zu diesem Zeitpunkt, sein Team neu zu positionieren: Mit Siegen gegen die bisherigen Titelträger Blumenthaler SV mit 3:0 und Spielvereinigung Porz mit 1:0 wurde die Qualifikation für die Zwischenrunde erreicht.

Das folgende Achtelfinale gegen Wormatia Worms verlief torlos und wurde durch ein Elfmeterschießen entschieden. Germanias Torhüter Mirco Banjanski hielt mehr Wormser Elfmeter, als seine Germanen vergaben.  Germania kam durch diesen 3:1-Sieg in das Viertelfinale gegen den FC Brandenburg 03.  Mirko Banjanski wurde im Übrigen als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

Das Viertelfinale gegen Brandenburg wurde durch einen Treffer von Mannschaftskapitän Andreas Hülsing entschieden. Leider war im Halbfinale Ende der Grasdorfer Erfolgsstory: Der FC Bayern München entschied das Halbfinale mit einem glücklichen Treffer für sich.

Das abschließende Elfmeterschießen um den 3. Platz gewann Barmbeck-Uhlenhorst mit 7:6, sodass am Ende ein 4. Platz für den SV Germania Grasdorf steht. „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Alle, wirklich alle - von der Nummer 1 bis zur Nummer 18 und bis hin zu Teammanager Ralf Thomasi - haben sich voll engagiert“, so Trainer Kadir Cepni.  Lohn des aktuellen sportlichen Erfolgs seiner Mannschaft ist die Qualifikation für den Supercup im Juni 2017 im sächsischen Voigtland: „Wir sind in der ewigen Rangliste nun auf Platz 6: Team und Verein sind sehr stolz diese aktuelle Platzierung“, so Cepni zufrieden nach dem Turnier.

bri / Peter Hellemann, 20.06.2016, 09:52
Redakteure LON

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