Gegen Emsdetten soll die Wende her

Können die Handballfreunde am Sonnabend endlich jubeln?

Springe. 

Am Sonnabend (18 Uhr) wollen die Handballfreunde Springe im Heimspiel gegen den TV Emsdetten endlich die ersten Punkte der Saison einfahren. Mit 0:8 Punkten zieren die Gastgeber das Tabellenende. Da könnte es nach dem Ausflug nach Hameln ein Vorteil sein, wieder an gewohnter Stelle an der Harmsmühlenstraße aufzulaufen.

Beide Teams trafen sich bereits vor fünf Wochen in der 1. Runde des diesjährigen DHB-Pokals in Emsdetten. Damals hatte die Mannschaft um Trainer Daniel Kubes beim 34:33 nach Verlängerung noch knapp die Nase vorn, dies wollen Maximilian Kolditz und Co. nun ändern und die Gäste mit einer Niederlage auf die Heimreise ins Emsland schicken. „Wir müssen an die Leistung aus der zweiten Hälfte anknüpfen“, nennt Trainer Sven Lakenmacher den Schlüssel zum Erfolg.

Ein besonderes Spiel wird die Partie sicherlich wieder für Maximilian Schüttemeyer, der vor knapp zwei Jahren vom TVE an den Deister wechselte und im Poka mit elf Treffern überzeugte.

Beide Trainer hatten in den letzten Wochen einige verletzte Spieler zu beklagen, so fehlten dem TVE bei der 26:30 Heimniederlage gegen Hagen Tobias Rivesjö (Grippe) und Iso Slijters (verletzt), während HF-Coach Sven Lakenmacher in Rimpar auf Robert Wetzel, Maurice Herbold und Nils Eichenberger verzichten musste. Fabian Hinz und Pawel Pietak, die nach ihrer Verletzungspause in Rimpar gerade ihr Comeback feierten, mussten nach dem Spiel wieder mit dem Training aussetzen.

Aber egal wer am Sonnabend für die Handballfreunde aufläuft, die Spieler werden alles für den ersten Heimsieg geben und die Mannschaft hofft auf eine lautstarke Unterstützung ihrer Fans. „Wir müssen alle Nebenschauplätze und bedingungslos fighten, um unsere Fans mit ins Boot zu holen“, sagt Lakenmacher.

jb/pf, Foto: pf, 17.09.2015, 23:05
Redakteure LON

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