Für die Handballfreunde zählt nur ein Sieg.

Springe. 

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwarten die Handballfreunde am Sonnabend (18 Uhr, Harmsmühlenstraße) mit der HG Saarlouis ein etabliertes Zweitligateam. Nach der bitteren Pleite gegen Hamm wird es für die Mannschaft von Sven Lakenmacher. Zeit, endlich zu punkten. „Wenn wir nicht gewinnen, war es das schon fast“, weiß der Trainer.

Tabellenletzter und sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Nicht das, was sich die Verantwortlichen in Springe drei Spieltage vor Ende der Hinserie vorgestellt hatten. „Jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht – und der Trainer“, hatte Manager Dennis deutliche Worte nach der Pleite gegen Hamm formuliert. Lakenmacher weiß, dass der Druck auf ihn steigt. „Es prallt im Moment vieles auf mich, aber ich weiß, dass ich alles tue, um unsere Situation zu ändern.“

Auch auf die Mannschaft könnte der Druck nicht größer sein, zumal die vielen knappen Niederlagen Spuren hinterlassen haben. „Irgendwann ist das Kopfsache“, sagt Lakenmacher. Außerdem kann Saarlouis – wird vom ehemaligen Frauen-Bundestrainer Heine Jensen trainiert und spielt seit 2009 in der Liga - Abstiegskampf. Nach 2:14 Punkten in Serie ist es allerdings auch um das Selbstvertrauen der Gäste nicht zum Besten bestellt. Einen Umstand den Springe nutzen muss. Lakenmachers Motto: „Zähne fletschen und die Punkte holen.“ Wegen einiger Grippekranker war die Trainingswoche unbefriedigend, aber vielleicht schweißt gerade das die Mannschaft vor dem Schicksalsspiel besonders zusammen.

Ein Wiedersehen gibt es übrigens mit dem ehemaligen Springer Nikolaos Riganas, wenn auch aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht auf dem Feld, denn der griechische Linkshänder laboriert noch an den Folgen eines Kreuzbandrisses, den er sich im Mai beim Gastspiel der HG in Essen zugezogen hatte.

jb/pf, 10.12.2015, 23:16
Redakteure LON

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