Den Geist von Dresden beschwören

Kapitän Jannis Fauteck

Springe. 

Können die Handballfreunde Springe am Sonnabend (18 Uhr Harmsmühlenstraße) im Heimspiel gegen Eintracht Hagen den Geist von Dresden beschwören? Bei der Relegation am Pfingstsonnabend schafften die Deisterstädter in der Elbmetropole en größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Für die Fanlager beider Clubs war es eine Riesenparty, die in Springe erst am Sonntag am Vereinsheim endete.

Vor dem Aufeinandertreffen ist in Springe die Partylaune verflogen, mit 2:12 Zählern sind die Handballfreunde Letzter und müssen punkten, um nicht den Anschluss verlieren. „Mit wäre es recht, wenn wir den Geist von Dresden beschwören können“, hofft Trainer Sven Lakenmacher auf die Wende im Abstiegskampf. Obwohl der Ausfall von Pawel Pietak (Muskelfaserriss) und Fabian Hinz (Schambeinverletzung) schmerzt, kosteten in den letzten Wochen Kleinigkeiten die Punkte. Bis auf die desolate Leistung gegen Nordhorn war Springe in jedem Spiel dran. In Dormagen sah Lakenmacher „einen Schritt nach vorn, aber in der entscheidenden Phase des Spiels müssen wir die Fehler abstellen.“ So kassierte die Mannschaft nach der Pause einige dumme Zeitstrafen. „Da müssen wir uns cleverer anstellen“, fordert der Trainer. Unter der Woche führte er deshalb viele Gespräche und weiß: „Meine Jungs sind heiß auf die beiden Punkte.“

Deshalb mahnt Lakenmacher zur Ruhe: „Ich hätte mir vorgestellt, dass unsere Entwicklung schneller geht. Aber wir haben eine junge Mannschaft, die Zeit braucht.“ Und natürlich die Fans, die ihre Mannschaft mit ihrer fantastischen Unterstützung zum Sieg gegen Emsdetten trieben.

 

 

 

pf, 01.10.2015, 22:53
Redakteure LON

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