Auswärts gibt es keine Punkte

Manager Dennis Melching

Rostock. 

Auch im vierten Auswärtsspiel in der zweiten Liga blieben die Handballfreunde Springe heute Abend ohne Punkte und verloren mit 22:24 (11:12) beim ehemaligen siebenfachen DDR-Meister HC Empor Rostock.

Die Begegnung war eine Kopie der bisherigen Auswärtsspiele. Springe aggressiv in der Abwehr und durch drei Tore von Oliver Tesch mit einer 3:1-Führung. Statt sich abzusetzen produzierte die Mannschaft von Sven Lakenmacher technische Fehler. „Wir haben uns gegenüber dem Heimspiel gegen Hagen sogar noch gesteigert“, kommentierte Manager Dennis Melching. 13 waren es gegen Hagen, heute Abend standen am Ende 16 auf dem Zettel. Rostock bestrafte das vor der Pause mit sechs Tempogegenstößen und weil der sonst von der Linie so sichere Maxi Kolditz in der letzten Minute des ersten Durchgangs mit einem Siebenmeter scheiterte ging es mit einem 11:12-Rückstand in die Kabine.

Den Wiederanpfiff schienen die Handballfreunde verpasst zu haben, denn binnen sieben Minuten geriet die Mannschaft mit 12:17 in Rückstand. Mit der Einwechslung von Mustafa Wendland im Tor setzte Trainer Sven Lakenmacher nochmal einen Impuls. Tatsächlich wurde es jetzt etwas besser und noch drei Toren von Kapitän Jannis Fauteck keimte beim 20:22 (56.) nochmal Hoffnung. Vor 1.100 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle zerstörte Springe diese mit drei verpassten Gegenstößen. „Unsere Angriffsleistung war unterirdisch, so kann man in der Liga nicht bestehen“, fasste Melching die Partie zusammen.

Springe: Robert Wetzel und Mustafa Wendland; Maximilian Kolditz 5/2, Jannis Fauteck 4, Oliver Tesch 4, Hendrik Pollex 3, Maximilian Schüttemeyer 2, Marius Kastening 2, Nils Eichenberger 1, Tim Coors 1, Arek Bosy, Maurice Herbold, Lukas Ossenkopp.

pf, 11.10.2015, 20:04
Redakteure LON

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