Seniorenprojekt „Miteinander in Pattensen“ erfolgreich

Bürgermeisterin Schumann: "Wir können das Alter gemeinsam gestalten".Abschlussveranstaltung im Ratskeller: Ergebnisse des Projektes "Miteinander in Pattensen" wurden am Dienstag vorgestellt.Caroline von Blanckenburg sammelt Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern. Die Universität Hannover hat das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Pattensen. 

Feierlicher Abschluss eines erfolgreichen Pilotprojektes: Am heutigen Dienstag zogen die Projektverantwortlichen im Beisein von zahlreichen Gästen ein positives Fazit. „Das Projekt ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Bürgermeisterin Ramona Schumann (SPD) bei der Veranstaltung im Ratskeller Pattensen. „Ich werde dem Rat der Stadt vorschlagen, „Miteinander in Pattensen“ fortzuführen und das Angebot zu verstetigen“. Auch Elisabeth Ilse, die bei Stadt Pattensen in der Sozial- und Seniorenberatung arbeitet, ist mit dem Projektverlauf sehr zufrieden. „So etwas brauchen wir in Pattensen“, sagte Ilse.

Das Projekt „Miteinander in Pattensen“ ging im Juli 2014 an den Start. Das Ziel war, für Senioren unterstützende Angebote vor Ort zu schaffen. Ehrenamtliche Begleiter wurden qualifiziert, um ratsuchende ältere Menschen kompetent zur Seite zu stehen und sie im Alltag zu unterstützen. Das können Hilfen bei Arztbesuchen sein, beim Einkaufen oder Freizeitangebote wie Ausflüge, Spieleabende oder Klönnachmittage. „Es sind viele persönliche Beziehungen entstanden“, erklärte Professor Joachim Romppel von der Leibniz Universität Hannover. Die Hochschule hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Das Projekt der Seniorenbegleitung in Pattensen sei, so Romppel, nicht mit einer buchbaren Dienstleistung zu vergleichen. „Es hat sich gezeigt, dass die Arbeit für die Ehrenamtlichen sinnstiftend ist. Sie haben sich freiwillig dafür entschieden und machen ihre Aufgabe sehr gerne“, weiß Romppel.

Der Verein Mobile und das Mehrgenerationenhaus dienten in dem Projekt als zentrale Anlaufstelle und stellte die soziale Infrastruktur bereit. „Wir verfügen über sehr viele Kontakte und haben so manche Tür geöffnet“, sagte Annette Köppel von Mobile. Auch in Zukunft wolle man diese Aufgaben innerhalb des Angebots gerne übernehmen.

Das Pilotprojekt „Miteinander in Pattensen“ wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

tri, 22.11.2016, 17:00
Redakteure LON

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