Pattensen-Mitte Nord: Es kann weiter gehen

Pattensen. 

Einstimmigkeit im Rat: Die Mitglieder haben die Änderung des Bebauungsplanes des Neubaugebietes Pattensen-Mitte-Nord beschlossen. Bereits im Fachausschuss und dem Ortsrat haben die Fraktionen die Änderung empfohlen, vor allem, um die Bauherren nicht weiter zu schädigen.

"Ein solcher Fall ist noch nicht vorgekommen", erklärte Bürgermeisterin Ramona Schumann in der Ratssitzung. Neben verschobenen Baugrenzen, sind auch Straßenverläufe vom Vermessungsbüro falsch festgehalten worden, Grünflächen seien ebenfalls verändert worden. "Der Bebauungsplan ist in der jetzigen Form nicht mehr annehmbar. Die Gebäude zum Teil falsch gebaut. Diesen rechtswidrigen Zustand können wir nicht so stehen lassen." Die Bauherren seien "unverschuldet in diese Situation geraten", erklärte Schumann weiter. Aus diesem Grund sprachen sich die Mitglieder für die Änderung aus. Klar wäre jedoch, dass die Ziele des Bauunternehmens und der Stadt Pattensen auseinander liegen. "Uns geht es um die städtebauliche Entwicklung, während die Firma allen Anschein nach nur auf Baulandmaximierung aus ist", so Schumann. CDU-Mann Günter Bötger erklärte, dass "der Investor nur für sich etwas Gutes getan hat". Einig waren sich die Fraktionen auch, dass Werretal die Kosten tragen soll, die durch die Fehler des Vermessungsbüros entstanden sind.

cms, 22.08.2016, 12:17
Redakteure LON

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