Fragenkatalog: Wo sehen Sie Prioritäten?

Pattensen. 

Zur Kommunalwahl stellte L.ON den Politikern Fragen zu Themen, die die Stadt Pattensen bewegen. Ab heute wird jeden Tag eine Frage mit den Antworten der Kandidaten veröffentlicht:

Wo setzen Sie Ihre Priorität beim Einsatz der Ressourcen und worauf sind Sie im Gegenzug bereit zu verzichten?

SPD: Andreas Ohlendorf

"Für mich ist eine der wichtigsten Aufgaben, dass wir die Haushaltskonsolidierung weiter voranbringen. Außerdem müssen wir die Infrastruktur weiter ausbauen und die Instandsetzung der städtischen Immobilien im Auge behalten."

CDU: Jonas Soluk

"Die CDU Pattensen steht als einzige Partei für eine konsequente Sanierung von Schulen. Darüber hinaus möchten wir Familien sowie Vereine stärken sowie die öffentliche Verkehrsinfrastruktur ausbauen. Diese Anliegen werden wir mit Nachdruck in den Ortsräten und im Stadtrat vertreten, diese Zukunftsinvestitionen stärken unsere gesamte Stadt. Allerdings liegt uns auch eine generationengerechte Finanzpolitik am Herzen. Momentan hat die Stadt Pattensen ein Ausgabenproblem im sogenannten „konsumtiven“ Bereich. Das sind Maßnahmen, deren Wirkung nach einem Haushaltsjahr verpufft. Dazu gehört beispielsweise der Stellenplan der Stadtverwaltung, der Jahr für Jahr rigoros aufgestockt wird. Ein Personalkonzept fehlt bis heute, teilweise werden für die neuen Stellen noch nicht einmal Stellenbeschreibungen vorgelegt. Hier setzen wir uns für effiziente Prozesse in der Verwaltung ein. Die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets und der Zuzug von Neubürgern bringen Mehreinnahmen ohne Steuererhöhungen. Konzeptionslose Steuererhöhungen lehnen wir als CDU Pattensen ab."

UWJ: Dirk Meyer

"Unnötige Ausgaben durch beispielsweise eigene Erschließung und Vermarktung von Baugebieten sollten vermieden werden. Das momentan diskutierte Baugebiet „Mühlenfeld“ überlastet die Infrastruktur von Pattensen, stattdessen wollen wir die Entwicklung der Ortsteile fördern. Entbehrliche städtische Liegenschaften können veräußert werden.

Nach Möglichkeit soll es keine Steuererhöhungen geben. Aber Versprechungen zu machen wäre unglaubwürdig, da es Sachzwänge geben kann, die Anhebungen notwendig machen."

Grüne: Sandra Stets

 

"Vorrangig sollte überprüft werden, welche Liegenschaften veräußert werden können, um zukünftig Unterhaltungskosten einzusparen. Sanierungen und Neubauten sollen ökologisch sinnvoll sein, um die Unterhaltungskosten zu senken. Städtische Ausgaben sollten dahingehend überprüft werden, ob effizientere externe Dienstleister langfristig günstiger wären."

 

Von den Freien Wählern gab es keine Rückmeldung.

Von der UWG gab es keine Rückmeldung.

cms, 03.09.2016, 00:53
Redakteure LON

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