CDU: Zukunftsdialog rund um die Infrastruktur

Der Vorstand der CDU

Jeinsen / Vardegötzen / Thiedenwiese. 

Der CDU Pattensen hat sich im Rahmen des "Zukunftdialogs Pattensen" mit dem Themenfeld Infrastruktur beschäftigt. Über 15 Bürger diskutierten auf Einladung des CDU Ortsverbandes Jeinsen/Vardegötzen/Thiedenwiese im Landgasthaus Jeinsen, wie aktuelle Herausforderungen im Stadtgebiet gelöst werden können. Neben der Verkehrsinfrastruktur, dem Sanierungsstau vieler Straßen und den Straßenausbaubeiträgen kamen auch die Themen öffentlicher Personennahverkehr, Siedlungsentwicklung sowie Wasserver- und entsorgung zur Diskussion.

Die Teilnehmer des Austauschs waren sich einig, dass der Sanierungsstau im Straßenbau nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Hier müsse aufbauend auf einer umfassenden Bestandsaufnahme bedarfsgerecht nachgesteuert werden. Hinsichtlich der Straßenausbaubeiträge, also der finanziellen Beteiligung der Anwohner an den Kosten von Straßensanierungen, wurde klar, dass das jetzige System zu einer extremen Belastung für einzelne Familien werden kann. "Es kann nicht sein, dass Anwohner durch Straßenausbaubeiträge zum Teil extremen, finanziellen Belastungen ausgesetzt werden", so Armin Harder, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Jeinsen/Vardegötzen/Thiedenwiese. Die Diskutanten regten die Prüfung eines hybriden Modells an, welches gleichzeitig den Wertzuwachs der Immobilien berücksichtigt, aber niemanden in den Ruin treiben kann. "Hier lohnt der Blick in andere Kommunen, die ähnliche Diskussionen führen", so Armin Harder.

Konsens bestand darin, dass sich die Christdemokraten weiterhin für eine nachhaltige und wohlüberlegte Entwicklung von Siedlungsflächen, innerorts und außerorts, einsetzen möchten - insbesondere auch in den kleineren Ortsteilen des Stadtgebiets. Der öffentliche Personennahverkehr soll gemeinsam mit den drei CDU-Regionskandidaten aus Pattensen vorangebracht werden. Dieses Thema hat ebenso besonders auch für die Ortsteile Priorität. Diskutiert wurde darüber hinaus ein Schreiben der Stadtverwaltung, das erst kürzlich an alle Hauseigentümer verschickt worden ist. In diesem Schreiben, das nicht mit den Mitgliedern des Stadtrates abgestimmt ist, geht es um eine quadratmetergenaue Gebührenbemessung, die nach Ansicht der CDU einen nicht darstellbaren Verwaltungsaufwand produziert. Des Weiteren soll eine gerechte Balance zwischen den Gebühren von kirchlichen und städtischen Friedhöfen hergestellt werden.

Die Ergebnisse des Zukunftsdialogs Pattensen fließen in das Wahlprogramm der CDU Pattensen für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 ein und werden von den ehrenamtlichen Mandatsträgern in die Ortsräte und in den Stadtrat eingebracht.

cms, red, 23.06.2016, 00:41
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