Am Infopoint werden alle Fragen beantwortet

Eckhard Struß von der nobis-Hof GmbH und Jörg Laszinski von der Stadt Pattensen stehen Bürgern am Infopoint Rede und Antwort.Eckard Struß: "Mit der Herstellung der Wände vor Ort sparen wir 140.000 Euro Transportkosten und jede Menge CO2."Atrraktive barrierefreie Bäder gehören zum Konzept.

Pattensen. 

Der Infopoint am Bauvorhaben in der Koldinger Straße ist eingerichtet. Ab dem 2. September können sich interessierte Bürger jeden ersten Freitag im Monat von 12 Uhr bis 13 Uhr hier erkundigen und sich einen Überblick über das Bauprojekt verschaffen. Eckhard Struß von der nobis-Hof GmbH und Jörg Laszinski, Fachbereichsleiter für Bürgerdienste der Stadt Pattensen, werden alle Fragen beantworten.

Insgesamt 56 Zwei-Zimmer-Wohnungen werden auf dem Gelände des ehemaligen Baumarktes entstehen. Mit einer Wohnfläche von 50 Quadratmetern und einem acht Quadratmeter großen Balkon, werden die ersten 36 Wohnungen im November / Dezember fertiggestellt sein. Weitere 20 Wohnungen sollen bis Ende Februar 2017 errichtet werden. Für die ersten Jahre sollen hier geflüchtete Menschen ein neues Zuhause finden. Später sollen die Wohnungen als bezahlbarer Wohnraum, gerade auch für ältere Menschen genutzt werden.

Der Standard liegt hier jedoch weitaus höher als beim üblichen sozialen Wohnungsbau. Mit Fußbodenheizung und einem Lüftungskonzept mit Feuchtigkeitssensoren, Dreifachverglasung mit Sonnenschutz und einer kompletten Barrierefreiheit handelt es sich hier um ein innovatives Wohnkonzept. Mit wenigen Mitteln wurden hier anspruchsvolle Bäder gestaltet und nicht nur reine Nasszellen. Auch sind auf jedem Flur zwei große Gemeinschaftsräume zur freien Nutzung integriert. So solle bei späterer Nutzung durch Senioren auch der Alterseinsamkeit entgegengewirkt werden.

"Mit Ideen und neuer Technik geht einiges. Wir bauen hier anspruchsvoller und schicker als im sozialen Wohnungsbau üblich", erläutert Eckhard Struß. So werden zum Beispiel die Wände direkt vor Ort produziert und dann eingesetzt. Dadurch werden nicht nur Transportkosten in Höhe von 140.000 Euro eingespart sondern auch jeden Menge CO2. Das eingesparte Geld könne so in die Energieeffizienz des Bauprojektes gesteckt werden.

Wer der Betreiber der neuen Wohnanlage wird, steht noch nicht fest. Hierzu wird es eine Ausschreibung geben.

 

 

jög, 19.08.2016, 14:01
Redakteure LON

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