Zu Gast bei Freunden

Bürgermeister Jürgen Köhne, Gubens stellv. Bürgermeister Fred Mahro, Francine Thebault (Leiterin der Delegation aus Grand-Quevilly, Ratsfrau) und Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak freuen sich über den gelungenen Austausch.Isabelle Gayet, Dominique Ploquin und Francine Thebault (Ratsfrauen aus Grand-Quevilly) während der Arbeitssitzung im Stadthaus.(links Siegfried Guder, rechts Gerard Wedel-Niyimbonera, Dolmetscher.) Laatzens Ratsfrau Petra Herrmann leitete die Sitzung.Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak gemeinsam mit Gubens stellvertretendem Bürgermeister Fred Mahro und Horst Kühn, dem Vertreter des Seniorenbeirates in Guben.In kreativer Arbeitsatmosphäre tauschten sich die Vereine, Verbände, Schulen und Mitglieder des Rates mit den Delegationen aus.In kreativer Arbeitsatmosphäre tauschten sich die Vereine, Verbände, Schulen und Mitglieder des Rates mit den Delegationen aus.

Laatzen. 

Am vergangenen Wochenende waren Gäste aus Grand-Quevilly (Frankreich), Gubin (Polen) und Guben zu Besuch in Laatzen. Die Delegationen tauschten sich innerhalb zweier Arbeitssitzungen am Samstag über zukünftige Projekte in der Partnerschaftsarbeit aus. Ein touristisches Programm rundete das Besuchswochenende ab.

Francine Thebault, Dominique Ploquin und Isabelle Gayet (Ratsfrauen aus Grand-Quevilly) trafen bereits am Freitagmorgen in Laatzen ein, Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak reiste am Freitagabend gemeinsam mit Gubens stellvertretendem Bürgermeister Fred Mahro und Horst Kühn, dem Vertreter des Seniorenbeirates in Guben, in Laatzen an.

Die Arbeitssitzungen standen ganz im Zeichen der Gestaltung künftiger gemeinsamer Projekte. Vormittags wurden in kleineren Arbeitsgruppen die jeweiligen Jubiläen im nächsten Jahr (50 Jahre Partnerschaft mit Grand-Quevilly und 25 Jahre Partnerschaft mit Gubin/ Guben) vorbereitetet. Als Ideen wurden unter anderem angedacht, Fahrradtouren zwischen den Partnerstädten, Musikkonzerte und Bandauftritte füreinander zu organisieren. Die einzelnen Stadtfeste sollen genutzt werden, die Partnerstädte stärker zu präsentieren. Aktuell wird im Jugendbereich ein gemeinsames Lied in den Partnerstädten produziert.

„Wir sind immer wieder inspiriert, wenn wir in Laatzen sind und sind zuhause auch Multiplikatoren für junge Menschen für den europäischen Gedanken“, so Francine Thebault, Leiterin der französischen Delegation. „Ich sage ganz ausdrücklichen Dank an Laatzen, dass ihr in diesem Jahr das internationale Jugendcamp ausgerichtet habt.“

Nachmittags ging es um weitere gemeinsame Projekte in der Partnerschaftsarbeit insgesamt. Hierzu wurden Laatzener Vereine, Verbände und Schulen eingeladen, um nach Möglichkeiten zu suchen, mehr Menschen aus den jeweiligen Städten mit in den Austausch einzubeziehen. Hier wurden sehr schnell Kontakte geknüpft. Die Eberhard-Schomburg-Schule aus Gleidingen hat zurzeit Schülerinnen und Schüler aus der Sonderschule Gubin zu Gast. Beide Schulleiter knüpften sofort Kontakt zum VfL Grasdorf, da es dort eine große Sparte des Behindertensports gibt. Der Ortsverein Laatzen des Deutschen Amateur Radio Clubs war ebenfalls da und signalisierte Bereitschaft für einen Austausch mit Funkern in Frankreich und Polen. Der Seniorenbeirat freut sich bereits über langjährige Kontakte zum Seniorenbeirat nach Guben.

„Wir wollen alte Verbindungen wieder aufleben lassen und neue in Gang bringen“, freute sich Bürgermeister Jürgen Köhne über die gelungene Arbeitssitzung. „Ich sage einfach Danke, dass Bürgermeister Köhne heute am Tag der Deutschen Einheit zum Partnerschaftswochenende eingeladen hat. Der Solidargedanke der vielen Gemeinden im Westen mit denen im Osten von damals ist sehr wichtig und trägt heute noch nach“, so Fred Mahro, stellvertretender Bürgermeister von Guben, der deutschen Zwillingstadt von Gubin.

Im Anschluss an den arbeitsreichen Tag trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitssitzungen abends bei einem gemütlichen „Grillen“ im neuen Betriebshof noch einmal informell aufeinander und setzten begonnene Gespräche in gemütlicher Atmosphäre fort.

Am Sonntag waren die Gäste Zeugen der traditionellen Übergabe der Erntekrone an Bürgermeister Jürgen Köhne in der Immanuel-Gemeinde in Alt-Laatzen, bevor sich die Reisegruppe auf den Weg in die 1200 Jahre alte Stadt Hildesheim machte.

msa / red: Fotos: Stadt Laatzen, 06.10.2015, 00:02
Redakteure LON

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