Zahl der Wildschongebiete soll verringert werden

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Laatzen. 

Mehrere Flächen, die in der Vergangenheit noch als Wildschongebiete ausgewiesen worden sind, könnten dies schon bald nicht mehr sein. Bei der Überarbeitung der einzelnen Gebietsdarstellungen im Rahmen der Anpassungen der städtischen Verordnung an das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) stellte die Stadt fest, "dass auch einige Gebiete zu Wildschongebieten ausgewiesen worden sind, obwohl sie tatsächlich keine Rückzugsmöglichkeiten des Wildes oder sonstiger wild lebender Tiere vor Beunruhigung darstellen", teilt Bürgermeister Jürgen Köhne mit.

Betroffen sind drei Areale im Laatzener Stadtgebiet: Der Campingplatz Birkensee in Rethen, das Gelände des Wasserwerks in Grasdorf sowie die Kleingartenanlage "An der Leine". Die letzten beiden Gebiete sind gleichzeitig bereits von dem umgebenden Landschaftsschutzgebiet ausgenommen.

Grundsätzlich blieben die Gebietsausweisungen im Vergleich zur Erstausweisung allerdings unverändert, erklärt Köhne.

Weiterhin sollen mit der Änderung der Verordnung nicht mehr die Jagdberechtigten verpflichtet sein, die ausgewiesenen Gebiete zu kennzeichnen, sondern die Stadt Laatzen als zuständige Feld- und Forstordnungsbehörde. Für eine Verpflichtung der Jagdberechtigten bestehe "keine einschlägige Rechtsgrundlage, zumal hierfür auch andere Grundstückseigentümer oder sonst Nutzungsberechtigte in Betracht kämen", so der Bürgermeister.

Die Ortsräte beraten in den kommenden Wochen über die Änderung der Verordnung, ehe der Rat im Dezember eine Entscheidung fällt.

 

 

msa, 16.11.2015, 11:55
Redakteure LON

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