"Wir trauern um die Opfer von Gewalt und Terror"

Rethen. 

Am Volkstrauertag in Rethen erinnerte Bürgermeister Jürgen Köhne nicht nur an die Opfer des zweiten Weltkrieges. In seiner Rede am Ehrenmal sprach Köhne auch die Opfer von Terror und Gewalt in Paris und der ganzen Welt an und erinnerte an die Geschehnisse.

"Wir gedenken auch derer, die durch den Terror in der heutigen Zeit Angehörige und Freunde verloren haben", erklärte der Bürgermeister. Auch wies Köhne darauf hin, dem Extremismus in Deutschland entgegen zu treten. "Unsere Gesellschaft scheint wieder anfällig. Wohin uns das führen kann, haben wir im dritten Reich erlebt." Das "nie wieder", so Köhne, sei ein wichtiger Teil der Politik.
Vor genau 70 Jahren endete der zweite Weltkrieg. Das dritte Reich forderte rund 60 Millionen Menschenleben. "Wir müssen gegen das Vergessen angehen. Es ist unsere Aufgabe, die Augen offen und die Erinnerung an das Geschehene wach zu halten", betonte Köhne.

Zum Volkstrauertag spielte der Musikverein Rethen unter anderem das Lied "Ich hatt’ einen Kameraden" sowie die Nationalhymne. Der Volkstrauertag endete mit einem Gottesdienst.

cms, 15.11.2015, 11:14
Redakteure LON

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