Weniger Probleme als erwartet

Pattensen / Laatzen / Schulenburg. 

Wie L.ON berichtete sorgten die starken Regenfälle in der vergangenen Woche für einen Anstieg der Leine. Trotz der zeitweiligen Meldestufe zwei blieben größere Schäden aus. Auch Andrea Steding von der Stadtverwaltung Pattensen bestätigte dies. "Wir haben keine Katastrohenmeldungen bekommen."

Die leichten Überschwemmungen machten auch den Tieren und Pflanzen in dem betroffenen Bereich nicht viel aus. Wie Tonja Mannstedt vom NABU Laatzen mitteilte, seien die Tiere an solche Bedingungen angepasst. "Die Überschwemmungen hielten sich in Grenzen. Die Tiere sind mobil, die Pflanzen auf solche Wasseranstiege vorbereitet." Dass der Pegel der Leine ansteigt, sei für diese Monate normal. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Landvolks in Schulenburg, Dirk Meier, schloss sich den Aussagen des NABUs und der Stadtverwaltung an. Problematisch sei für das Landvolk eher der Grundwasseranstieg, der mit dem steigenden Wasserspiegel der Leine von unten hochdrückt. "Das ist für spätere Ernten nicht von Vorteil. Beispielsweise die Waizenernten werden durch den hohen Grundwasserspiegel teilweise kaputt gehen." Für das Landvolk seien also weniger die Überflutungen das Problem. Allerdings fielen die vergangenen Monate sehr trocken aus. Dadurch, so erklärte Meier, komme "alles wieder ins Lot". Allerdings habe das Landvolk bisher keine Probleme gehabt, da die meisten Flächen in Schulenburg bereits abgeerntet sind.

cms, 09.12.2015, 02:27
Redakteure LON

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