"Tretminen" können richtig teuer werden

Foto: WikiCommons 402mdk09

Laatzen. 

Immer wieder häufen sich bei der Stadt Laatzen Beschwerden über Hundehaufen auf Gehwegen und öffentlich zugänglichen Grundstücken und Grünflächen. Hierzu weist die Stadt Laatzen auf Folgendes hin: Hundekot ist Abfall im Sinne des Abfallgesetzes und - wie andere Abfälle auch - als Restmüll zu entsorgen. Die Stadt Laatzen bittet daher alle Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mit Hilfe von Plastiktüten aufzunehmen und in ein Abfallbehältnis zu entsorgen.

Die Zahlung der Hundesteuer entbindet nicht von der Entsorgungspflicht, da es sich bei der Steuer nicht um eine Reinigungsgebühr handelt. Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Bußgeldern bis zu 5.000 Euro bestraft werden können.

Im Abstand von 50 Meter um Spielplätze, Kindergärten und Schulen sind Hunde anzuleinen, eine Betreten dieser Orte mit Hunden ist generell verboten; in einigen Parks ist auf Grund der Verschmutzung auch bereits ein Hundeverbot ausgesprochen worden.

Die Stadt appelliert an die Hundeliebhaber, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere ordnungsgemäß zu entsorgen und so dafür zu sorgen, dass unsere Stadt sauberer wird. Im Bürgerbüro der Stadt Laatzen können (solange der Vorrat reicht) interessierte Hundebesitzer einen Tütenspender in Form eines Knochens erhalten. Nachfüllrollen hierfür sind im Tierhandel oder Internet zu einem geringen Preis zu erwerben.

bri / red, 03.12.2015, 01:22
Redakteure LON

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