Schulsozialarbeit: Rot-Grün beim Wort nehmen

Fordert finanzielle Mittel für zusätzliche Schulsozialarbeiter: CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Meis.

Laatzen. 

Dass Laatzen eine Aufstockung an Schulsozialarbeitern benötige, ist in allen Fraktionen im Laatzener Rat Konsens. Mehr Stellen bedeuten allerdings auch mehr Kosten. Der Haushaltsplanentwurf für 2016 rechnet bereits mit etwa zehn Millionen Euro neuen Schulden. Freiwillige Leistungen sind daher kaum möglich. Die Oppositionsgruppe aus CDU, FDP, und Bündnis21/RRP im Laatzener Rat fordert nun, für die Anstellung von Schulsozialarbeitern Finanzmittel vom Land Niedersachsen zu beantragen.


"Im Laufe der letzten Jahre ist die Schulsozialarbeit an den Schulen ein essenzieller Bestandteil für einen geregelten Schulalltag geworden und muss vor dem Hintergrund der sich ständig wandelnden Gesellschaft permanent ausgebaut, überarbeitet und intensiviert werden", heißt es in der Begründung der Fraktionsvorsitzenden. In der Vergangenheit erhielten die Kommunen Niedersachsens im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets zusätzliche Mittel vom Bund. Schätzungen zufolge wurden aus diesen Mitteln rund 300 Schulsozialarbeiter bezahlt. Mit Ablauf des Jahres 2013 sind diese Mittel allerdings ausgelaufen, bedauert die Laatzener Opposition. "Einige Kommunen, wie die Stadt Laatzen, haben den Wegfall dieser Mittel durch freiwillige Leistungen kompensiert und die Schulsozialarbeiter weiterbeschäftigt", heißt es in der Begründung weiter. Außerdem hebe die Landesregierung die Bedeutung der Schulsozialarbeit selbst hervor. Diesen Worten müssten nun laut Antrag in Form eines "klar strukturierten Mitteleinsatzes" des Landes Taten Folgen.

msa, 08.12.2015, 00:01
Redakteure LON

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