Sanierung des Ostlandweges: Klare Absage an Anliegerbeteiligung

Der Ortsrat Laatzen ist sich einig, dass die Anlieger des Ostlandweges im Rahmen der Straßensanierung nicht überproportional belastet werden dürfen.

Laatzen-Mitte. 

Einig sind sich sowohl Anlieger als auch die Ortsratsmitglieder, dass der Ostlandweg saniert werden muss. Die Fahrbahn zeigt unter anderem altersbedingte Netzrisse und Deckenaufbrüche. Kritik wird allerdings von allen Seiten an einer Kostenübernahme der Anwohner geübt. In der gestrigen Sitzung des Laatzener Ortsrates lehnten die Mitglieder fraktionsübergreifend eine Umwelzung auf die Anlieger in der bisher vorgesehen Form ab. Bis zu 75 Prozent müssten von den Haus- und Wohnungseigentümern übernommen werden, hatte einst der damalige Stadtrat Albrecht Dürr erklärt. Der Ortsrat hält dies für nicht zumutbar. Die Stadtverwaltung soll nun zeitnah alternative Vorschläge zur Finanzierung der Straßensanierung entwickeln, so die Forderung des Ortsrates. Auch die Parteien wollen eigene Konzepte entwickeln, um die Anlieger nicht zu sehr zu belasten.

msa, 17.02.2016, 00:06
Redakteure LON

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